Am Anfang war es ein buntes Durcheinander: Haftnotizen, Pfeile, Zahlen und Fragen. Wer heute auf das Foto der ersten Ideensammlung zur Stiftungsgründung blickt, erkennt vor allem eines: Es war kein fertiger Plan – sondern ein lebendiger Denkprozess ohne klare Linien, aber mit einer klaren Haltung: Junge Menschen in Not dürfen nicht übersehen werden. Aus diesem scheinbaren Chaos wuchs Schritt für Schritt etwas Tragfähiges. Gedanken ordneten sich, Ziele wurden formuliert, Verantwortlichkeiten geklärt. Und aus dieser bunten Ideentafel entstand schließlich 2018 die Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern.
Möglich wurde diese Gründung durch den Nachlass und die Willensbekundung von Renate Gebauer (1939–2014). Sie wollte benachteiligten jungen Menschen helfen.
Heute bewirtschaften wir eine Stiftung, die schnell, unbürokratisch und wirksam hilft. Seit ihrer Gründung konnten über 54.000 Euro an mehr als 160 junge Menschen in Notlagen ausgegeben werden:
- die Anschaffung eines Fahrrades, damit der Schulweg wieder möglich wird
- Zuschüsse zum Mittagessen für bedürftige Mittelschülerinnen und Mittelschüler
- Unterstützung beim Lebensunterhalt in Zeiten, in denen alles ins Wanken geraten ist
Wenn wir heute auf das Foto der ersten Ideentafel schauen, sehen wir nicht mehr nur ein buntes Durcheinander. Wir sehen den Ursprung einer Stiftung, die Hoffnung schenkt. Und wir sehen, wie aus vielen kleinen Gedanken eine große Wirkung entstehen kann.
Die Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern ist der Beweis dafür: Aus Ideen wird Verantwortung – aus Verantwortung Zukunft. Dabei können Sie uns unterstützen.
