Hilfe für junge Menschen und Förderung von Projekten der Evang. Jugendsozialarbeit

Das sind die Aufgaben der Evangelischen Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern. Der Nachlass und die Willensbekundung von Renate Gebauer (1939-2014), die Evangelische Landeskirche Bayern und die ejsa Bayern e.V. ermöglichten die Stiftungsgründung.

bietet

  • schnelle Hilfen für junge Menschen in Notlagen
  • Projektförderung im Rahmen der Evang. Jugendsozialarbeit
  • Zukunftschancen und Perspektive für benachteiligte Menschen

Der Nachlass und die Willensbekundung von Renate Gebauer (1939-2014), die Evangelische Landeskirche Bayern und die ejsa Bayern e.V. ermöglichten die Stiftungsgründung. Somit steht nun jedes Jahr eine bestimmte Summe an Geldmitteln für Einzelfallhilfe und Projektförderung für alle Bereiche der Evangelischen Jugendsozialarbeit wie Arbeitsweltbezogene, Schulbezogene und Migrationsbezogene Jugendsozialarbeit sowie der Gesellschaftlichen Jugendbildung zur Verfügung.

Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein:

  • Alter der jungen Menschen bis 27 Jahre
  • Wohnsitz in Bayern
  • Vorliegen von sozialer Benachteiligung und erhöhtem Förderbedarf
  • Vorliegen einer Problem- oder Notlage
  • Beantragung muss durch die beratende Jugendsozialarbeitseinrichtung erfolgen

Ebenso ist eine Förderung von Projekten, die sich an benachteiligte junge Menschen richten und von Einrichtungen der Evangelischen Landeskirche, dem Diakonischen Werk oder der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern durchgeführt werden, möglich.

Hier finden Sie das Antragsformular Antrag Einzelfallhilfe_Einwilligung

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich an:
Sabrina Rudlof, rudlof@ejsa-bayern.de
Tel.: 089 1591876 – Fax: 089159187-80

Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern – Evangelische Bank
IBAN: DE02 5206 0410 0005 015839
In den ersten beiden Quartalen 2019 wandten sich viele Einrichtungen der Jugendsozialarbeit an die Stiftung mit der Bitte um Hilfe. Mit einer Fördersumme in Höhe von 4000 Euro wurden von der Stiftung 12 junge Menschen unterstützt, die sich in ganz unterschiedlichen Notlagen befanden. So wie dieses Beispiel einer jungen Frau aus Afghanistan: Die 19-Jährige kam 2015 nach Deutschland, hat ihren qualifizierten Schulabschluss geschafft und macht nun eine Ausbildung zur Damenschneiderin. Die junge Frau, die mit ihrer Mutter in einer Bedarfsgemeinschaft lebt, hat für ihren persönlichen Bedarf nur ihre geringe Ausbildungsvergütung zur Verfügung. Hiervon kauft sie auch das Material für die Schule. Die Stiftung unterstützte die junge Frau mit einem einmaligen Zuschuss für die Fahrtkosten zur Berufsschule, die von keiner staatlichen Stelle und auch nicht vom Arbeitgeber übernommen wurde. Die Integration der jungen Frau und der Übergang in das Berufsleben konnten so abgesichert werden. Kleine Hilfe – große Wirkung.

Wir brauchen Spenden und Zustiftungen, um die Arbeit der Stiftung weiter intensivieren zu können.
Wie das Beispiel zeigt, verwendet die Stiftung die Spendengelder zum Wohle benachteiligter junger Menschen. Dies kann sie nur tun, sofern genügend Mittel zur Verfügung stehen. Und wir merken schon jetzt: der Bedarf ist groß! Deshalb bitten wir auch Sie um Mitarbeit bei der Beschaffung weiterer Mittel für unsere Stiftung.

Spenden
Sie können selbst spenden, aber auch andere darauf hinweisen, dass es unsere Stiftung gibt, was sie tut und wofür das Geld verwendet wird. Immer wieder gibt es Anlässe wie Schulfeste, Spendenläufe, Geburtstagsfeiern und Jubiläen, bei denen Erträge oder Einnahmen sinnvoll verwendet werden sollen. Unsere Stiftung bietet sich an, wenn es um das Wohl von benachteiligten jungen Menschen geht und deren Bildungswege im Vordergrund steht. Das ist die wirksamste Prävention gegen Armut!

Zustiftungen
Sie können auch durch Zustiftungen unser Stiftungsvermögen aufstocken und damit die nachhaltige Wirkung der Stiftung noch verstärken.