Newsletter-Archiv

ejsa-Newsletter, Ausgabe Juli 2020

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Verstärkte Präsenz in der Landeshauptstadt: Sabine Lindau ergänzt Spitze der Diakonie Bayern und folgt Sandra Schuhmann im Vorsitz der ejsa Bayern nach

Der Vorstand der Diakonie Bayern, der Landesverband der bayerischen Diakonie mit Hauptsitz in Nürnberg, wird erweitert. Damit sollen die Präsenz in der Landeshauptstadt verstärkt und die Kontakte zu Ministerien, Parteien und Verbänden intensiviert werden. Der Diakonische Rat hat die Theologin und Betriebswirtin Sabine Lindau in den Vorstand des zweitgrößten bayerischen Wohlfahrtsverbandes berufen. [weiterlesen]

 

 

 

ejsa Bayern geht bei Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit voran

Am 23.6.2020 fanden der jährliche Fachtag und die Mitgliederversammlung der ejsa statt. Am Vormittag trafen sich rund 80 angemeldete Teilnehmende im virtuellen Fachtagungsraum der ejsa. Sie wurden von unseren Projektmitarbeitenden begrüßt und eingewiesen. Im Mittelpunkt stand ein Schwerpunktthema der ejsa: „Wie kann Jugendsozialarbeit von Digitalisierung profitieren?“ [weiterlesen]

 

 

Stiftung evangelische Jugensozialarbeit

Auswirkungen der corona Pandemie gehen auch an der Evang. Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern nicht vorbei

Die Angebote der evangelischen Jugendsozialarbeit wurden auch beim Lockdown aufrecht erhalten. Dennoch: es konnten nicht alle junge Menschen so beraten werden wie sonst, weshalb auch Anträge die Stiftung nicht immer gleich erreichten. Trotzdem wurden wir im letzten Halbjahr 13 mal angefragt und davon konnten 10 Anträge im Sinne des Stiftungszwecks positiv beantwortet werden. [weiterlesen]

 

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Trotz Corona-Krise: Ausbildung für alle jungen Menschen sichern

Anlässlich der Veröffentlichung des Berufsbildungsbericht 2020 macht die BAG EJSA auf weitere mögliche schwerwiegende Folgen der Corona-Krise aufmerksam: „Mit großer Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass Maßnahmen zur Eingrenzung der Covid-19-Pandemie die berufliche Bildung im Kern treffen. Ausbildungseinrichtungen sind eng mit der der Wirtschaft verbunden, besonders kleine und mittlere Unternehmen ringen um ihre Existenz. Gerade sie sind es aber, die junge Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen Ausbildung und Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen“, so Petra Densborn, Vorständin der BAG EJSA ... [weiterlesen]

 

 

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

Ich packe in meinen Koffer… auf www.methodenkoffer.net – Respekt Coaches und ejsa Bayern entwickeln ihren Methodenkoffer selbst

Das Projekt „Alles Glaubenssache?“ der Evangelischen Jugendsozialarbeit hat bei Start des Respekt-Coach-Bundesvorhabens im Austausch mit den Fachkräften schnell erkannt, dass die neuen Fachkräfte vor Ort an ihrem Einsatzort Schule schnell mit vielen gesellschaftspolitischen Fragen und Themen konfrontiert sind, die es mit den Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten gilt. Für diese Themen gibt es zwar häufig Antworten, aber bislang noch wenige Ansätze methodischer Arbeit mit Gruppen, in denen diese Themen bearbeitet werden. Daher hat die ejsa Bayern den Online-Methodenkoffer www.methodenkoffer.net gemeinsam mit den Fachkräften vor Ort entwickelt. [weiterlesen]

 

 

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

Lebenswege – Junge Geflüchtete interviewen junge Geflüchtete

Was bedeutet es fliehen zu müssen? Was nehme ich mit? Wie fühlt es sich an in einem fremden Land anzukommen und sich zu Recht finden zu müssen? Was bedeutet eigentlich Heimat und wie geht es für mich weiter? 22 junge Menschen haben sich diesen und weiteren Fragen gestellt und von ihrem Leben in Deutschland berichtet. Daraus ist eine Publikation entstanden, die die Lebenswirklichkeiten geflüchteter Jugendlicher abbildet. [weiterlesen]

 

 

 

 

Förderprogramm „BNE trifft JSA“

BNE trifft JSA – wie es weiter geht

„So, alle Hände waschen, Masken aufsetzen und schön Abstand halten!“ - auch wer draußen unterwegs ist und zum Beispiel im Gemüsebeet steht, muss sich an die Hygienevorgaben halten. So bleiben alle gesund und die Bildungseinrichtungen können nun wieder ihren Betrieb aufnehmen. Dies gilt auch für Einrichtungen der Nachhaltigkeitsbildung, sodass nun wieder möglichst viele Inhalte der Projekte aus dem Förderprogramm „BNE trifft JSA“ umgesetzt werden. Einige Projekte mussten zwar in den Herbst verlegt werden oder können nur Teile der geplanten Inhalte realisieren. Doch es ist motivierend, zu sehen, dass sowohl jugendliche Teilnehmende als auch die sie begleitenden Fachkräften unbedingt Lust haben, an den ihnen wichtigen Themen zu arbeiten. [weiterlesen]

 

 

 

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

„Qualität mit Siegel“

Die ejsa Bayern e.V. beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, wie man gutes und qualifiziertes Personal zur Jugendsozialarbeit findet und unseren Trägern und Mitgliedseinrichtungen auch erhalten bleibt. Noch gibt es keinen flächendeckenden Engpass, aber die Zeiten, in denen Stellen mühelos besetzt wurden, sind vorbei. Viele Anbieter der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit tragen beispielsweise wie die ejsa Bayern e.V. das Gütesiegel Familienorientierung des Diakonischen Werkes Bayern und zeigen damit, dass sie besonderen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf legen. [weiterlesen]

 

 

FORTBILDUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

JSA 4.0 – Digitalisierung – Aller Anfang ist schwer? – Die ersten Schritte sind geschafft
Das erste Modul des neuen Fortbildungsangebotes „Jugendsozialarbeit 4.0 – Arbeiten im hybriden Sozialraum“ der ejsa Bayern mit dem Schwerpunkt auf verschiedene Aspekte einer digitalisierten Lebenswelt ist im Mai gestartet. Anders als geplant finden die Veranstaltungen 2020 ausschließlich online statt. Eine ungewöhnliche Situation, nicht nur für die Teilnehmenden. Hierbei ist die Besonderheit, Inhalte soweit aufzubereiten, dass die Teilnehmenden mit eingeschränkten Interaktionsmöglichkeiten in guten Austausch kommen können und das Gelernte zur Anwendung bringen können. Wir sind nun mitten drin! [weiterlesen]

 

 

 

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Wir freuen uns auch in 2020, die Effekte von 2019 auswerten zu dürfen. Hier bekommen Sie einen vorläufigen Einblick. Die abgeschlossene Darstellung kommt noch vor den Sommerferien.

ejsa-Newsletter, Ausgabe Mai 2020

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Vorstellung des neuen ejsa-Mitarbeiters zum 01.04.2020

Markus Uhl verstärkt ab 01. April das Verwaltungsteam der Geschäftsstelle im kaufmännischen Bereich. Zudem wird er Ansprechpartner für die Themen Arbeitssicherheit/Gesundheit und IT-Ausstattungen. Die ejsa Bayern freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

Arme zugewanderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leiden besonders unter der Corona-Krise

Bezahlbares W-Lan, ein internetfähiges Endgerät, (das größer ist als ein Smartfon), Zugang zu einem Drucker, ausreichend Papier sowie hochmotivierte deutsch sprechende Eltern mit viel Zeit – das sind in Zeiten von Corona und school-homeworking DIE wichtigsten Basics für jedes Kind, um im Schulalltag nicht den Anschluss zu verlieren. [weiterlesen]

 

Stiftung evangelische Jugensozialarbeit

Corona-Pandemie sorgt auch bei der Stiftung für mehr Anfragen

Denn es zeigt sich bereits jetzt schon, dass die Schwächsten der Gesellschaft an den Auswirkungen besonders leiden. Bei den jungen Menschen, also Kinder und Jugendliche, die im Rahmen der Jugendsozialarbeit unterstützt werden, nehmen die Notlagen zu. [weiterlesen]

 

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Diakonie Hasenbergl - Angebote für Sicherheit und Gesundheit der Jungen Arbeit Siebdruck

Gemeinsam gegen Corona! Die Abteilung Siebdruck der Jungen Arbeit erweitert das Angebot und bedruckt verschiedene Artikel im Bereich Sicherheit und Gesundheit. [weiterlesen]

 

 

 

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

„Die Ruhe vor dem Sturm“ Jugendmigrationsdienste (JMD) erwarten viele aufgestaute Probleme mit Folgeproblemen

Eine Blitzabfrage bei den Jugendmigrationsdiensten in Bayern ergab, dass das begleitende und unterstützende Angebot der Jugendmigrationsdienste – die jungen Menschen auch unter den veränderten Rahmenbedingungen der Coronakrise unterstützt und begleitet. [weiterlesen]

 

Zuzugszahlen und Ausländerbestandszahlen für das Jahr 2019 veröffentlicht – Was heißt das für die Jugendmigrationsdienste in Bayern?

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht einmal jährlich auf seiner Website – basierend auf dem Ausländerzentralregister – die Zahl der nach Deutschland zugezogenen und fortgezogenen Ausländerinnen und Ausländern sowie die Ausländerbestandszahlen für alle Bundesländer.
Zur besseren Lesbarkeit und als Informationsservice für die Jugendmigrationsdienste vor Ort stellt die ejsa Bayern diese Zahlen dann – jeweils für die 96 Gebietskörperschaften in Bayern – übersichtlich zusammen. [weiterlesen]

 

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

„Ich mache die Welt, wie sie mir gefällt“ - Einblicke und Erfahrungen aus einem Webinar zu Fake News und Verschwörungstheorien in Zeiten von COVID-19

Frühling 2020 – anders als geplant
Im Normalfall hätte die gesellschaftspolitische Jugendbildung der ejsa Bayern den Frühling 2020 dazu genutzt, zahlreiche neue innovative Veranstaltungen und Formate zu unterschiedlichen Themen von gesellschaftlicher Ausgrenzung durchzuführen. Doch die Corona-Krise macht uns einen Strich durch die Rechnung ... [weiterlesen]

 

Förderprogramm „BNE trifft JSA“

BNE trifft JSA – auch in Krisenzeiten

Nachhaltigkeit ist auch in Krisenzeiten nicht abgeschafft. Ganz im Gegenteil! Gerade in der aktuellen Lage wird uns immer mehr vor Augen geführt, wie sehr wir als Gesellschaft voneinander abhängig sind und wie eng alle Lebensbereiche miteinander verschränkt sind. Im Ausnahmezustand der letzten Wochen wurden viele Fragen diskutiert: Wie wollen wir leben? Was bedeutet Solidarität? Was ist wirklich wichtig? Schnell gelangt man da bei Werten wie Solidarität, Empathie, Freiheit, Demokratie, Gemeinschaft oder dem Zugang zu Ressourcen wie Lebensmitteln und der physischen sowie emotionalen Gesundheit an. [weiterlesen]

 

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

„Wir lassen euch nicht im Regen stehen“

Mit Beginn der Schulschließungen im März 2020 standen die evangelischen Fachkräfte des bayrischen Förderprogrammes „Jugendsozialarbeit an Schule“ vor einer unerwartet großen Herausforderung.

Mit sehr kurzem Vorlauf war bedingt durch den Corona Virus Sars CoV 2 die Schließung der Schulen verfügt worden und die JaS damit erstmal ohne Zielgruppe. Oder? [weiterlesen]

 

FORTBILDUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

JSA 4.0 – Digitalisierung ändert nichts - außer alles
Mit dem Fortbildungsangebot „Jugendsozialarbeit 4.0 – Arbeiten im hybriden Sozialraum“ hatte sich die ejsa Bayern zu Beginn des Jahres auf den Weg gemacht, sich mit Fragestellungen der digitalen Transformation auseinandersetzen. Während der Laufzeit von 2020 bis 2021 werden vier Themenschwerpunkt für Fachkräfte aus allen Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit angeboten. [weiterlesen]

 

Fortbildung auf Distanz?
Bereits in den letzten Wochen haben wir erprobt, wie Fortbildungen auf Distanz gelingen kann. Die ersten Webinare wurden erfolgreich durchgeführt. Es zeigt sich aber auch, dass manchen Themen unbedingt in Präsenz angeboten werden müssen. Diese Erfahrungen, verbunden mit den aktuellen Schutz- und Hygienekonzepten und der Unsicherheit, wie sich die Rahmenbedingungen entwickeln, hat dazu geführt, dass das Fortbildungsprogramm 2020/21 flexibler und in kürzeren Zeiträumen konzipiert ist. [weiterlesen]

 

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Sammlung von Informationen, Links, Dokumenten für die Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit zu Corona

Besonders in den Zeiten wie diesen hat sich die Struktur der Jugendsozialarbeit in Bayern über die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern sehr bewährt. Seit Mitte März 2020 finden Sie hier geprüfte und verlässliche, tagesaktuelle Informationen und Dokumente rund um die Jugendsozialarbeit.

ejsa-Newsletter, Ausgabe März 2020

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Absage aller Fortbildungen vom 16.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020

Nach Entscheidung der Geschäftsführung der ejsa Bayern e.V. werden alle Veranstaltungen auf Landesebene bis einschließlich 19.04.2020 abgesagt. Für die Fortbildungen und Tagungen der ejsa Bayern bedeutet dies, dass ab Montag 16.03.2020 bis einschließlich 19.04.2020 alle Veranstaltungen abgesagt werden. [weiterlesen]

ejsa Bayern legt Zahlen für 2018 und 2019 vor: Es werden erneut mehr junge Menschen betreut!

Jeweils im Herbst startet die ejsa Bayern bei allen Mitgliedern eine umfassende Datenerhebung. Auch im Herbst 2019 wurde dabei eine ständig steigende Zahl junger Menschen ermittelt. Ausführlich werden die Schlüsselzahlen der ejsa Bayern in einem factsheet dokumentiert.

Zertifikatsverleihung des Bundessiegels

Die ejsa Bayern ist seit 2015 Träger des Diakonie-Gütesiegel Familienorientierung des Diakonischen Werkes Bayern. Bei einer festlichen Veranstaltung wurden die Träger dieses Siegels nun überführt in das Bundessiegel. [weiterlesen]

 

Stiftung evangelische Jugensozialarbeit

„Das ist supergroßartig! :-)“ – So beginnt ein Dankschreiben

So beginnt ein Dankschreiben einer Beratungsstelle an die Evang. Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern für die Unterstützung eines Schülers! Mit einer zweckgebundenen Zuwendung für eine Deutsch-Nachhilfe über einen längeren Zeitraum konnte dem Schüler mit Migrations- und Fluchthintergrund geholfen werden, das Klassenziel zu erreichen. [weiterlesen]

 

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Anita Augspurg Preis 2019 der Landeshauptstadt München

Die Landeshauptstadt München verleiht dem Atelier La Silhouette den Anita Augspurg Preis 2019 . Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlichst für die Auszeichnung! [weiterlesen]

 

 

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

Jugendmigrationsdienste zwei Tage zu Gast in Amberg

Anfang Dezember 2019 trafen sich die Jugendmigrationsdienste in evangelischer Trägerschaft in Amberg zum alljährlichen zweitägigen Fachaustausch. Neben dem Fachaustausch zum JMD-Programm ging es dieses Mal um das Thema „Gewaltfreie Kommunikation“, ganz konkret um Deeskalationsstrategien und Konfliktvermittlung im Beratungssetting und in der Arbeit mit Jugendgruppen. [weiterlesen]

 

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

Aktiv gegen Vorurteile

Über zwei Jahre lang hat sich die Nürnberger Jugendgruppe „Aktiv gegen Vorurteile“ auf Städtereisen und bei Workshops mit den Themen Diskriminierung, Zivilcourage und Vorurteile in ihrer Freizeit beschäftigt. Dabei haben sich die jungen Menschen verschiedener Herkunftsländer und mit unterschiedlichen Biographien, die sich zuvor nicht kannten, schätzen gelernt und viel gemeinsam erlebt. Während dieser Zeit wurden sie von einem Kamerateam begleitet. [weiterlesen]

 

Förderprogramm „BNE trifft JSA“

Neue Projekte 2020 – letzte Förderperiode

Wir freuen uns! Im letzten Jahr unseres Förderprogrammes „BNE trifft JSA“ freuen wir uns über insgesamt 13 spannende und ganz unterschiedliche Projektideen aus ganz Bayern rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Bandbreite der Themen ist wie immer sehr vielfältig, so dass zahlreiche Jugendliche in ihren Kommunen in ganz Bayern aktiv werden zum Thema Nachhaltigkeit. [weiterlesen]

 

 

 

Projekt "Alles Glaubenssache?"

Respekt Coach Lara meets GPJ in der Schule - „Alles Glaubenssache?“ mit Workshop in Peiting-Herzogsägmühle, Oberbayern

„…vielleicht fühlt sich der reiche Junge ausgenutzt, wenn wir ihn mitnehmen …?!“ An der Albrecht-Schnitter-Schule, einer Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung in Peiting-Herzogsägmühle (Oberbayern), tauschten sich am 28.01.20 die Schüler*innen der BVJ-Klasse „Verkauf“ über Vorurteile und Stereotype aus. Wie fühlt es sich an, wenn jemand Ablehnung und Ausgrenzung oder auch viel Zuspruch erlebt. Der Workshop wurde von Respekt Coachin Lara Wiedemann von der Herzogsägmühle und Nicole Bartsch, ejsa Bayern, im Team durchgeführt. [weiterlesen]

 

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

Neue Papiere zum geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder

In ihrem Koalitionsvertrag hat die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD im März 2018 die Schaffung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder bis zum Jahr 2025 vereinbart. Der erste Schritt mit Einrichtung eines Sondervermögens im November 2019 wurde auch bereits getan. [weiterlesen]

 

FORTBILDUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

 

Jugendsozialarbeit 4.0 – Arbeiten im hybriden Sozialraum: „Wir wissen zwar noch nicht, was mit der Digitalisierung genau auf uns zukommt – aber wir machen uns mit der ejsa auf den Weg.“
So reagierte eine Einrichtungsleitung auf das Angebot des Fortbildungsprojekts „Jugendsozialarbeit 4.0 – Arbeiten im hybriden Sozialraum“. Ziel der umfassenden Fortbildungsmodule ist, dass Einrichtungen sich mit Fragestellungen der digitalen Transformation auseinandersetzen. [weiterlesen]

 

Fachtag "ejsa goes digital – Wie Jugendsozialarbeit von ­Digitalisierung profitieren kann" am 23.06.2020 in Nürnberg
Digitalisierung ist DAS Thema dieser Zeit: Lernen soll digitaler werden, arbeiten auch, ­Heizung und Kühlschrank sind schon „smart“. Aber wie können wir als Einrichtungen und Träger der evangelischen Jugendsozialarbeit von der digitalen Transformation profitieren und dabei unser Profil als soziale Einrichtungen bewahren, weiterentwickeln oder sogar stärken?

 

 

Bis auf Weiteres halten wir an unseren Planungen nach dem 19.04.2020 fest:

29.04.2020
Nürnberg
Psychisch kranke oder labile junge ­Menschen – Herausforderung für die ­Berufsbezogene Jugendhilfe
zur Anmeldung
07.05.2020
Nürnberg
Suchtprävention in der Jugendsozialarbeit – Wissen und Handlungsansätze für die Praxis
zur Anmeldung
19.06.2020 + 26.06.2020
Nürnberg
Führen und Leiten von Teams im Offenen Ganztag – Personalentwicklung – Führen durch Gespräche Modul II
zur Anmeldung

 

 

 

ejsa-newsletter, Ausgabe Dezember 2019

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Consozial: ejsa Bayern fordert übergreifende Lösungen für ein neues SGB VIII

Benachteiligte Jugendliche werden von einem inklusiven Jugendhilferecht nur dann profitieren, wenn eine gemeinsame Lösung durch Bund, Länder und Gemeinden gelingt und die Angebote nachhaltig strukturell gestärkt werden.

Während der ConSozial 2019 diskutierte Klaus Umbach von der Evangelischen Jugendsozialarbeit am Stand der Diakonie mit Dr. Christian Lüders, Deutsches Jugendinstitut (DJI) und Vorsitzender des Landesjugendhilfeausschusses Bayern, Hans Steimle, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft EJSA und Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern. [weiterlesen]

 

 

Stiftung Evangelische Jugendsozialarbeit

Es haben sich in diesem Jahr mehr als dreißig Menschen über die Einrichtungen der evang. Jugendsozialarbeit an die Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern gewandt. Alle befanden sich in äußerst schwierigen Notlagen. Mit dem Einsatz von insgesamt über 5.500,- Euro konnten wir Notlagen abwenden und Zukunftschancen eröffnen, auch in Zusammenarbeit mit anderen evang. Stiftungen. In den Fällen, in denen wir nicht tätig werden konnten, haben wir beraten und an andere Hilfswerke verwiesen. Es waren Unterstützungen, wie z.B. ein Fahrtkostenzuschuss für einen ehemaligen Flüchtling in Ausbildung, Schulbedarf für eine junge Frau mit Migrationshintergrund, die nur Ausbildungsvergütung bezieht oder ein Beitrag zur Wohnungseinrichtung für eine alleinerziehende Mutter, die ihre Ausbildung in einer Jugendwerkstatt absolviert. Es sind nur kleine Beträge, die aber so viel Wirkung für den Einzelnen haben. [weiterlesen]

 

 

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Werkstatt R18 – als Kurzfilm

Die Werkstatt R 18 aus München präsentierte anlässlich der diesjährigen Konferenz aller Handwerker und Anleiter der BBJH im Verbund der ejsa einen kurzen Spot. Die handwerklichen Meister und Anleiter der bekannten Fahrradwerkstatt im Herzen der bayerischen Hauptstadt erläutern ihre Arbeit mit den jungen Menschen. Jeder, der noch nicht genau weiß, was die BBJH und die Werkstatt R 18 im Besonderen macht und leistet, findet hier die passenden Informationen. [weiterlesen]

 

 

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

Jugendmigrationsdienste freuen sich über 8 Mio. Euro mehr – Bestand gesichert! – Bedarfe sind jedoch viel höher

Bundestutor Walter Weißgärber verkündete im Rahmen der bayerischen Fachkonferenz der Jugendmigrationsdienste und Respekt Coaches in evang. Trägerschaft am 05.12.2019 in Amberg das vorzeitige Nikolausgeschenk des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): „Die JMD-Mittel des Kinder- und Jugendplans des Bundes werden dauerhaft um 8 Mio. Euro aufgestockt. So ist die Arbeit auf dem bisherigen Niveau für die nächsten Jahre gesichert. Darüber freuen wir uns sehr.“ [weiterlesen]

 

 

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

GPJ-Fachtag „Ich habe ja nix gegen Juden aber …“

Am 17.10.19 veranstaltete die gesellschaftspolitische Jugendbildung einen Fachtag zum Thema „Moderner Antisemitismus - eine Herausforderung in der Jugendsozialarbeit“ in Nürnberg.

Die Ereignisse in Halle waren nur die Spitze des Eisbergs. Antisemitismus, also Judenfeindschaft, ist nach wie vor ein massives gesellschaftliches Problem, das sich in allen Lebensbereichen äußern kann. Mal direkt konfrontativ in Form von Angriffen und Anfeindungen, manchmal aber auch unterschwellig und unreflektiert wie z.B. im Sprachgebrauch. Um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen und einen Zugang zu diesem recht weiten Thema zu finden, stand der Vormittag des Fachtags im Zeichen zweier Impulsreferate. [weiterlesen]

 

 

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

20 Jahre JaS – Landesprogramm Jugendsozialarbeit (JaS) an Schule feiert in der Münchner Residenz

Am Mittwoch, den 21.11.2019, würdigte Staatsministerin Kerstin Schreyer in einem Festakt die Tätigkeit der Jugendsozialarbeit an Schule (JaS).

Von Barbara Stamm 1999 eingeführt gibt es die Jugendsozialarbeit mittlerweile an 1327 Schulen mit insgesamt 1000 Vollzeitstellen.
„Unsere Jugendlichen haben oftmals Orientierungsfragen – wo soll es hingehen, sie haben Schwierigkeiten. Natürlich sind die Familien erstmal gefordert, ihre Kinder auf den Weg zu bringen. Und trotzdem wird es dazu natürlich etwas brauchen, damit junge Menschen Ansprechpartner haben, wenn sie in Krisen kommen, wenn sie Lernschwierigkeiten haben, wenn in der Klasse Mobbing stattfindet.“ [weiterlesen]

 

 

Förderprogramm „BNE trifft JSA“

Erfahrungsaustausch der Projekte 2019

Am 28.11.2019 fand wieder die jährliche Abschlussveranstaltung des Förderprogrammes „BNE trifft JSA“ statt. Die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit und Nachhaltigkeitsbildung präsentierten spannende Ideen der zehn bayerweit erfolgreich umgesetzten Projekte. Eingeladen waren Fachkräfte aus den Projekten, Mitglieder des Projektbeirates, Vertretende der Regierungen und des Bayerischen Umweltministeriums. [weiterlesen]

 

BMBF und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen Förderprogramm „BNE trifft JSA“ aus

Als eine von 100 bundesweiten lokalen Initiativen wurde das Förderprogramm „BNE trifft JSA“ als gutes Beispiel in der Kategorie Netzwerke ausgezeichnet. Diese Initiativen werden als wichtige Beiträge zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE in Deutschland betrachtet. [weiterlesen]

 

 

Projekt "Alles Glaubenssache?"

Fachtag „Respekt Coaches meet GPJ“ mit tollen Impulsen - Starke Gefühle beim Theaterstück „Marco, bist du stark“

„Wie kann dies gelingen?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich die bayerischen Respekt Coaches beim vierten Fachtag „Respekt Coaches meet GPJ“ am 23.10.2019 des Projektes „Alles Glaubenssache?“ der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern.
Die Fachkräfte tauchten in die Gedanken- und Gefühlswelt von Marco ein, einem 15jährigen Jugendlichen, der bei seiner Suche nach Sinn, Identität und nach seiner Mitte im Leben viele Schattenseiten kennenlernt, sich dabei den „Radikalen“ anschließt und schließlich nach verschiedenen Begegnungen und Erlebnissen in seine eigene „Gefühlsmitte“ findet. [weiterlesen]

 

Fortbildungen und Veranstaltungen

Haben Sie schon Ihre Fortbildungen für 2020 geplant?

Aktuelle Termine
17.01.2020 und 24.01.2020
Nürnberg
Führen und Leiten von Teams im Offenen Ganztag - Selbstorganisation und Situatives Führen, Modul I
zur Anmeldung
21.01.2020
Nürnberg
Junge Geflüchtete – Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung:
Aufenthaltssicherung über Arbeit und Ausbildung
zur Anmeldung
23.01.2020
Nürnberg
Exzessive Mediennutzung junger ­Menschen – Prävention und Intervention in der Jugendsozialarbeit
zur Anmeldung
04.02.2020
Nürnberg
Improtheater im interkulturellen Kontext – Methoden für Prävention und ­Bildungsarbeit mit jungen Menschen
zur Anmeldung
07.02.2020
Nürnberg
Herausfordernde Kinder und Jugendliche im Alltag von OGTS und Schulbezogener Jugendsozialarbeit
zur Anmeldung
06.03.2020
Nürnberg
Junge Geflüchtete – Traumatisierung und Handlungsmöglichkeiten für den Alltag
zur Anmeldung
19.03.2020
Nürnberg
Hatespeech – dem Hass im Netz aktiv begegnen
zur Anmeldung
20.03.2020
Nürnberg
Elterngespräche ­meistern - Veränderung aktivieren im offenen Ganztag
zur Anmeldung
29.04.2020
Nürnberg
Psychisch kranke oder labile junge ­Menschen – Herausforderung für die ­Berufsbezogene Jugendhilfe
zur Anmeldung
07.05.2020
Nürnberg
Suchtprävention in der Jugendsozialarbeit – Wissen und Handlungsansätze für die Praxis
zur Anmeldung
19.06.2020
Nürnberg
Führen und Leiten von Teams im Offenen Ganztag – Personalentwicklung – Führen durch Gespräche Modul II
zur Anmeldung
28.09.2020
Nürnberg
BBJH Basics – Grundlagen der BBJH
zur Anmeldung

 

 

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Personeller Wechsel im Bayerischen Sozialministerium - Andreas Holste übernimmt die Referatsleitung

Seit wenigen Tagen ist Andreas Holste Leiter des Referats Jugendhilfe zur sozialen, schulischen und beruflichen Integration im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. Er folgt auf Dr. Markus Reipen, der ein Amt als Sozialrichter übernimmt. [weiterlesen]

 

BJR, Freie Wohlfahrt und LAG Jugendsozialarbeit Bayern starten gemeinsam Gesetzesinitiative zum AGSG zur Klärung der Eigenmittelerfordernis bei Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe

Die drei Organisationen haben sich darauf verständigt, gemeinsam eine Änderung des Bayerischen Ausführungsgesetzes zum Sozialgesetzbuch (AGSG) anzustreben. Inhalt dabei ist eine Klärung der gesetzlichen Definition von Eigenmitteln und Eigenleistungen, die im SGB VIII von freien Trägern gefordert werden. Dazu soll, analog zu anderen Bundesländern, gesetzlich klargestellt werden, dass Eigenleistungen wie ehrenamtliche Mitarbeit und die von den Trägern zu erbringenden Gemeinkosten auch zu den Eigenmitteln gezählt werden müssen, damit diese in ihrer Leistungskraft nicht überfordert werden. [weiterlesen]

ejsa-newsletter, Ausgabe Oktober 2019

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Planen Sie einen Standbesuch bei der ejsa Bayern fest ein auf der
ConSozial am 6./7. November 2019 in Nürnberg!

Die ejsa Bayern finden Sie als Mitausstellerin am Stand der Diakonie Bayern: Halle 3A/3A-517.

Erstmalig seit vielen Jahren ist die ejsa Bayern nicht mehr mit einem eigenen Stand bei der ConSozial vertreten. Dennoch wollen wir das Arbeitsfeld Jugendsozialarbeit in Bayern weiter voranbringen, weshalb wir uns am Stand der bayerischen Diakonie als Mitaussteller engagieren. [weiterlesen]

 

Stiftung evangelische Jugensozialarbeit

Weihnachten steht vor der Tür …
… und endlich wissen Sie diesmal, wie Sie in der Adventszeit sinnvoll Gutes tun können

Seit etwa einem Jahr arbeitet unsere Stiftung nun ganz konkret daran, junge Menschen und Familien in Not zu unterstützen. Etliche Hilferufe haben uns erreicht und in vielen Fällen können wir durch kleinere Geldbeträge im dreistelligen Bereich unterstützen. Wir tragen dazu bei, dass Not gelindert, Perspektiven ermöglicht und Benachteiligung abgebaut werden können. [weiterlesen]

 

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

... in Bayern – es bleibt kämpferisch

In der zweiten Jahreshälfte 2019 starten wir mit der Vorbereitung der neuen ESF-Förderperiode in 2021. Fokus der Entwicklungsarbeit sind die sogenannten Vorschaltprojekte. Dies kündigt sich jetzt schon als ein anspruchsvolles Projekt in zweierlei Hinsicht an:
Wie können Förderbedingungen geschaffen werden, die der Aufgabe der Förderung der beruflichen und sozialen Integration benachteiligter junger Menschen mit erhöhtem Förderbedarf gerecht werden? [weiterlesen]

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

Bundesweiter JMD-Aktionstag 2019 zum Ausbau der Jugendmigrationsdienste … auch in Bayern

Die vier Trägergruppen der Jugendmigrationsdienste rufen auch dieses Jahr wieder zum bundesweiten JMD-Aktionstag auf. Vom 18. September bis Ende November geht es darum, die Verantwortlichen auf Bundesebene auf die defizitäre Förderung des Bundesprogramms „Jugendmigrationsdienste“ auf der einen Seite und auf die steigenden Personal- und Sachkosten auf der anderen Seite hinzuweisen. Dies führt dazu, dass die finanziellen Mittel für Anschaffungen, Dolmetscher, Supervision und zur Durchführung von Gruppenangeboten auch in den Folgejahren immer knapper werden. [weiterlesen]

 

ejsa Bayern mit Zahlen, Daten und Fakten zur Zuzugssituation in Bayern - Zahlen 2018 pro Gebietskörperschaft vom Statistischen Bundesamt

Die ejsa Bayern stellt die Zuzugszahlen und die Ausländerbestandszahlen des Statistischen Bundesamtes für jede Gebietskörperschaft jedes Jahr so zusammen, dass sie in lesbarer Form für die Einrichtungen gut nutzbar sind.
Im Überblick über die letzten vier Jahr wird deutlich, dass Zuwanderung nach Bayern meist flächendeckend, aber höchst unterschiedlich geschieht. [weiterlesen]

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

GPJ - Fachtag

Am 17.10 2019 findet ein Fachtag in Nürnberg zum Thema Moderner Antisemitismus statt. U.a. werden hier Fragen über das Zusammenwirken von Verschwörungsnarrativen und Antisemitismus erörtert. Ebenso sollen nachmittags im praktischen Teil Maßnahmen und Formate vorgestellt werden, die Antisemitismus und seine modernen Auswüchse im Kontext der Jugendsozialarbeit näher vorstellen. [weiterlesen]

 

 

 

Einblicke in aktuelle Maßnahmen und zukünftige Projekte

Im Arbeitsfeld der GPJ fanden in den letzten Wochen einige spannende Veranstaltungen statt, wie das Verstärkernetzwerktreffen in Rastatt oder der Projektabschluss bei Empowered by Democracy mit einer Filmvorführung in Nürnberg. [weiterlesen]

 

 

 

FÖRDERPROGRAMM „BNE trifft JSA“

„BNE trifft JSA“ – Fachartikel im Baugerüst

Ein Fachartikel zum Förderprogramm „BNE trifft JSA“ ist in der Zeitschrift „das baugerüst" - ein Magazin für Mitarbeiter*innen der evangelischen Jugendarbeit und außerschulischen Bildung erschienen. [weiterlesen]

 

 

 

Antragsfrist zum Förderprogramm „BNE trifft JSA“ – bis 08.11.2019 und 07.02.2020 für 2020

Das Förderprogramm „BNE trifft JSA“ geht in die letzte Runde. Bis zum 08.11.2019 und zum 07.02.2020 können noch einmal Anträge für die finale Förderperiode 2020 abgegeben werden. Wir freuen uns über spannende und kreative Projektideen zu einer nachhaltigen Lebensführung! Gefördert werden Kooperationsprojekte zwischen Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung/ Umweltbildung in ganz Bayern zu Inhalten und Themen einer nachhaltigen Lebensführung. Die Projekte richten sich an junge Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zwischen 12 und 27 Jahren.

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter

Im September veröffentlichte das Bundesjugendkuratorium einen stimmigen Zwischenruf zum Ganztag. Auf Ebene der Diakonie Deutschland arbeitet die ejsa ebenfalls an einem Positionspapier, das die Sicht unserer Schülerinnen und Schüler in die Diskussion um Qualität im Ganztag mit einbringen wird. [weiterlesen]

 

Teilerfolge bei den Personalpauschalen im Offenen Ganztag

Gute Nachricht zum neuen Schuljahr: In einem zweiten Schritt wurden zum Schuljahresbeginn 2019/2020 die Personalpauschalen im Offenen Ganztag auf die geplanten 11,75% jeweils für kommunale Mittel und Landesmittel angehoben. [weiterlesen]

 

Jubiläum der ejsa Regensburg – Wir gratulieren!

Die ejsa Regensburg erntet die „Früchte der Arbeit“. Mit 30 Jahren Jugendcafé und zehn Jahren Familienzentrum blickt die Evangelische Jugendsozialarbeit Regensburg (ejsa) auf eine langjährige Geschichte zurück. Beide Jubiläen wurden ausgiebig gefeiert. Der Festakt wurde zudem genutzt, um das neueste Projekt „Koch-Kunst – Rezepte aus aller Welt“ vorzustellen. [weiterlesen]

Fortbildungen und Veranstaltungen:

Haben Sie schon Ihre Fortbildungen für 2019 und 2020 geplant?
Wir hätten hier noch einige Empfehlungen für Sie:

Aktuelle Termine
25.10.2019
Nürnberg
Aggression und Deeskalation im interkulturellen Kontext
zur Anmeldung
8. und 15.11.2019
Nürnberg
Offene Ganztagsschule. Starter Kit für neue Mitarbeiter*innen
zur Anmeldung
18.11.2019
Nürnberg
Mit Gruppen arbeiten. Moderieren, präsentieren, aktivieren in Angeboten der Jugendsozialarbeit und GPJ
zur Anmeldung
27.11.2019
Nürnberg
Junge Geflüchtete. Rechtliche Fragen zur langfristigen Sicherung des Aufenthaltes
zur Anmeldung
05.-08.12.2019
Schwanberg
Spurensuche. Tage für mich auf dem Schwanberg
zur Anmeldung

Sie möchten tiefer in ein wichtiges Thema der Jugendsozialarbeit eintauchen? Dann nutzen Sie das blended-learning-Angebot „Bescheid, Widerspruch, Klage - Verwaltungsrecht für die Praxis der Jugensozialarbeit“. Das Online-Modul steht bereits zur Verfügung, die abschließende Präsenzveranstaltung findet am 06.11.2019 in Nürnberg statt.

 

Save the Date: ejsa-Fachtag 2020
ejsa goes digital? Wie Jugendsozialarbeit von Digitalisierung profitieren kann ...

Digitalisierung ist DAS Thema dieser Zeit: Lernen soll digitaler werden, Arbeiten auch, Heizung und Kühlschrank sind smart. Aber wie können wir als Einrichtungen und Träger von dieser digitalen Transformation profitieren und unser Profil als soziale Einrichtungen dabei nicht verlieren?
Der ejsa-Fachtag am 23.06.2020 gibt Informationen und Impulse zur Digitalisierung in den Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit.
Merken Sie sich den Termin schon jetzt vor! Detaillierte Informationen finden Sie ab Januar 2020 auf unserer homepage.

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

LAG Fachtag „Die Kunst der Steuerung vor Ort“ für ein effektives Angebot für junge Menschen am 03.12.19

Den 03.12.2019 sollten Sie sich in fix Ihrem Terminkalender notieren. Die LAG JSA bietet Ihnen an diesem Tag neue konzeptionelle, fördertechnische Ansätze und Empfehlungen für die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit.

LAG Fachtag Flyer 2019

ejsa-newsletter, Ausgabe Juli 2019

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

ejsa-Fachtag „Sozialraum – Perspektiven für evangelische Jugendsozialarbeit“
Die Power im Sozialraum für die eigene Arbeit sinnvoll nutzen

Das diesjährige Thema des Fachtags der ejsa Bayern e.V. lockte – trotz des auf den ersten Blick recht sperrigen Themas – am 14.05.2019 viele Einrichtungsleiter*innen und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit nach Nürnberg. Den Input machte der äußerst inspirierende Vortrag von Prof. Dr. Frank Früchtel, Dekan des Fachbereichs Sozial- und Bildungswissenschaften an der FH Potsdam. Er brachte den „Sozialraum als Spielraum“ näher. Ausgehend vom Ansatz der Fallarbeit der „Konzentration auf das Individuum durch die Arbeit mit seiner Umwelt“ (Mary Richmond, 1922) gehe es darum, neben dem Individuum vor allem die hilfreichen oder auch problematischen Einflüsse von Verwandtschaften, Nachbarschaften, Freundeskreisen, Stadtteilen, Interessengruppen und Milieus in die Fallarbeit miteinzubeziehen. Fallspezifische als auch fallunspezifische sozialraumorientierte Arbeit müsse also immer am Sozialraum ansetzen und die Wechselwirkungen und die Beziehungen zwischen den Menschen miteinbeziehen. [weiterlesen]

Verstärkung in der ejsa Geschäftsstelle
Sandra Koch - neue Landesreferentin für Schulbezogene Jugendsozialarbeit (SJS)

Die Stelle der Landesreferentin SJS wurde neu besetzt. Das Arbeitsfeld wurde in 2019 bisher kommissarisch von Klaus Umbach und Burkhardt Wagner betreut.

Mein Name ist Sandra Koch. Seit 01.07.2019 bin ich neue Landesreferentin SJS in der ejsa Bayern. In den letzten Jahren leitete ich - nach meiner Elternzeit - das Mehrgenerationenhaus Fürstenfeldbruck. Ich baute dort vielfältige Projekte im Bereich Gemeinwesenarbeit auf und konnte viel Erfahrung im Bereich Vernetzung gewinnen. [weiterlesen]

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Benachteiligte junge Menschen profitieren von der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit – gute Effekte in der Evaluation!

Es gibt erfreuliche Ergebnisse für die BBJH: Sowohl die Effekteevaluation (IPE Nürnberg) als auch die ESF Evaluation der Förderaktion 2 (Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit Bayern 2014-2020) durch das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) zeigen gute Ergebnisse der Arbeit der BBJH in Bayern – trotz einer deutlichen Verschiebung der Zielgruppe aufgrund der extrem guten Arbeitmarktlage.
Die Zielwerte wurden bei Vorschaltmaßnahmen fast um 50%, für Ausbildung um über 50% übertroffen. Insgesamt konnten 2/3 der Jugendlichen in Ausbildung, Arbeit, Schule oder in eine anschließende Maßnahme vermittelt werden.

Originalzitat des Berichts des ISG: „Die erzielten Resultate können – insbesondere unter Berücksichtigung der Verschiebung der Zielgruppe – damit insgesamt als zufriedenstellend gewertet werden.“ [weiterlesen]

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

Tools und Handwerkszeug für gesellschaftspolitische Jugendbildung an Schulen
Respekt Coaches aus Bayern und Baden-Württemberg tauschen Erfahrungen aus und testen neue Methoden

Das Thema des mittlerweile dritten Fachtags der ejsa Bayern e.V., der zusammen mit dem Arbeitstreffen JMD in Bayern organisiert wurde, lockte am 28.05.2019 viele Respekt Coaches, Jugendmigrationsdienste und deren Kooperationspartner der gesellschaftspolitischen Jugendbildung aus den zwei südlichen Bundesländern und sogar einige Verantwortliche aus den Bundesstrukturen nach Nürnberg. Viele kreative und zeitgemäße Methoden, die in vier Workshops vorgestellt wurden, konnten am eigenen Leib erprobt und auf ihre Anwendbarkeit im schulischen Kontext getestet werden. Dabei waren zwei Schauspieler von „Impro al la Turka“, Trainer*innen des Affektkontrolltraining-Konzeptes (A.K.T ©) vom JMD Neumarkt/Roth und Eichstätt, ein Action-Bound-Workshop vom Landesreferat GPJ der ejsa Bayern sowie ein Workshop zur Beteiligung im virtuellen Raum von „Studio im Netz e.V.“. [weiterlesen]

Zuzugszahlen und Ausländerbestandszahlen für Bayern veröffentlicht
Was heißt das für die Jugendmigrationsdienste in Bayern?

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jedes Jahr um die gleiche Zeit auf seiner Website – basierend auf dem Ausländerzentralregister - die Zahl der nach Deutschland zugezogen und fortgezogenen Ausländerinnen und Ausländern sowie die Ausländerbestandszahlen für die gesamt Bundesrepublik.
Zur besseren Lesbarkeit und als Informationsservice für die Jugendmigrationsdienste vor Ort stellt die ejsa Bayern diese Zahlen dann – jeweils für die 96 Gebietskörperschaften in Bayern - übersichtlich zusammen. Diese finden Sie hier zum Download.

Fazit: Die Ausländerbestandszahlen steigen hier seit vielen Jahren stetig. [weiterlesen]

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GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

Gedenkstättenfahrt nach München - Erinnerungsorte damals und heute

Wie München mit dem Erbe seiner nationalsozialistischen Vergangenheit umgeht und wie der Beiname „Hauptstadt der Bewegung“ zum Teil heute noch das Stadtbild Münchens prägt, waren Fragen, mit denen Jugendliche aus Nürnberg und Hof Ende Mai zu einer Stadtfahrt nach München aufbrachen. Drei Tage waren eingeplant, um die bayerische Landeshauptstadt zu erkunden, im Fokus dabei immer die Frage nach der Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart.
Um sich einen ersten Einblick zu verschaffen, wieso ausgerechnet München immer im gleichen Atemzug mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus erwähnt wird, besuchte die fast 20köpfige Gruppe am Samstagvormittag das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz. [weiterlesen]

Förderprogramm „BNE trifft JSA“

Begleitbroschüre zum Förderprogramm „BNE trifft JSA“

Jugendsozialarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung sind zwei Bildungskonzepte, die sich gut ergänzen. Praxisorientierte und aktivierende Methoden, eine partizipative und handlungsorientierte Arbeitsweise sowie Themen und Fragestellungen aus der Alltagswelt der Teilnehmenden sind das Erfolgsrezept. In der neu erschienen Broschüre zum Förderprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung trifft Jugendsozialarbeit“ sind die Erfahrungen der vergangenen Förderperioden und der bislang rund 80 erfolgreich abgeschlossener Projekte zu Inhalten einer BNE zusammen getragen und dargestellt. [weiterlesen]

Fortbildungen

Im Herbst erwarten Sie folgende Veranstaltungen:

Aktuelle Termine
25.-27.09.2019
Pappenheim
BBJH-Basics
zur Anmeldung
01.10.2019
Nürnberg
Junge Geflüchtete: Rechtliche Fragen zur Aufenthaltssicherung für vollziehbar Ausreisepflichtige
zur Anmeldung
08.10.2019
Nürnberg
Erfolgreiche Projekte in der Jugendsozialarbeit. Planen, umsetzen, weiterentwickeln
zur Anmeldung
25.10.2019
Nürnberg
Aggression und Deeskalation im interkulturellen Kontext
zur Anmeldung
Oktober und 06.11.2019
Nürnberg
Bescheid, Widerspruch, Klage. Verwaltungsrecht für die Praxis der Jugendsozialarbeit – Diese Veranstaltung besteht aus einem ONLINEMODUL und einer PRÄSENZVERANSTALTUNG
zur Anmeldung
8. und 15.11.2019
Nürnberg
Offene Ganztagsschule. Starter Kit für neue Mitarbeiter*innen
zur Anmeldung
18.11.2019
Nürnberg
Mit Gruppen arbeiten. Moderieren, präsentieren, aktivieren in Angeboten der Jugendsozialarbeit und GPJ
zur Anmeldung
27.11.2019
Nürnberg
Junge Geflüchtete. Rechtliche Fragen zur langfristigen Sicherung des Aufenthaltes
zur Anmeldung
05.-08.12.2019
Schwanberg
Spurensuche. Tage für mich auf dem Schwanberg
zur Anmeldung

Das Fortbildungsprogramm 2019/20 ist gerade in Druck und wird bis Anfang August versendet.
Wollen Sie schon jetzt einen Blick darauf werfen? Hier finden Sie das Gesamtprogramm.

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Gespräch mit Staatsministerin Kerstin Schreyer über die neuen Förderhinweise zu Ausbildungsprojekten in der AJS

Am 12. Juli fand ein Gespräch zwischen LAG JSA Bayern und Staatsministerin Schreyer statt.
An dem Gespräch nahmen von Seiten der LAG JSA der Vorsitzende Klaus Umbach, der stv. Vorsitzende Michael Kroll und die Geschäftsführerin Barbara Klamt teil. Die Fachabteilung war vertreten durch den Abteilungsleiter IV Herrn John und den Referatsleiter IV,4 Dr. Reipen. [weiterlesen]

ejsa-Newsletter, Ausgabe Mai 2019

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Jugendaustausch mit Südafrika zum Thema Armut – wie arbeiten Evangelisches Jugendwerk Fürstenfeldbruck und ejsa Bayern dabei zusammen?

Die ejsa Bayern beschreitet neue Wege. Direkt vor Ort im Dekanat, also in der „normalen“ Jugendverbandsarbeit, wirkt gerade ein neues Leuchtturmprojekt der gesellschaftspolitischen Jugendbildung. Hierbei sollen sich Jugendsozialarbeit und Jugendarbeit gemeinsam weiterentwickeln.
Schön, dass die Jugendleiter*innen aus dem Dekanat FFB Anfang 2018 das Thema Armut für ihren Austausch mit der Kirchengemeinde Stellenberg in Südafrika gewählt haben. Bei diesem Thema kann Jugendsozialarbeit sehr wichtige Impulse mitgeben. [weiterlesen]

Immer noch ein paar Plätze frei: ejsa-Fachtag zur Sozialraumorientierung am 14. Mai 2019

Unter dem Motto „Sozialraum Perspektiven für evangelische Jugendsozialarbeit“ veranstaltet die ejsa Bayern e.V. ihren diesjährigen Fachtag in Nürnberg.
Im Zentrum steht das Thema Sozialraumorientierung. Es soll im Rahmen der Tagung - neben einer Klärung dieses in vielen Bereichen relevanten Paradigmas - möglichst konkret darum gehen, relevante Partner aus dem evangelischen Trägerbereich und aus bestimmten Sozialräumen (wie z.B. Regensburg, Augsburg, Nürnberg, München, Rosenheim, Erlangen) ganz praktisch näher zueinanderzubringen. [weiterlesen]

Elisabeth Meßner zum 01.03.2019 neue Fortbildungsreferentin der ejsa Bayern

Lissi Meßner ist seit 01.03.2019 in Teilzeit als Fortbildungsreferentin für die ejsa Bayern tätig. Zuvor hat sie 11 Jahre in der Berufsbezogenen Jugendhilfe der EJSA Rothenburg gearbeitet – zuerst in Projekten, dann als Pädagogische Leitung. In dieser Zeit hat sie sich immer wieder gerne auf Landesebene beteiligt: ob in der Vorbereitungsgruppe der BBJH-Fachtagung oder im Modellprojekt „Ausbildung hoch 3“. Sie hat Soziale Arbeit und Erwachsenenbildung studiert. Auf die neuen Aufgaben als Fortbildungsreferentin, die Themenvielfalt aus den Arbeitsfeldern und die Begegnungen mit den Kollegen/-innen aus den Einrichtungen freut sie sich sehr.

Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern

Im ersten Quartal 2019 wandten sich einige Einrichtungen der Jugendsozialarbeit an die Stiftung mit der Bitte um Hilfe. Mit einer Fördersumme in Höhe von nahezu 2.000 Euro wurden von der Stiftung sechs junge Menschen unterstützt, die sich in ganz unterschiedlichen Notlagen befanden. So wie dieses Beispiel einer jungen Frau aus Afghanistan zeigt: Die 19-Jährige kam 2015 nach Deutschland, hat ihren qualifizierten Schulabschluss geschafft und macht nun eine Ausbildung zur Damenschneiderin. [weiterlesen]

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Die BBJH Jahresfachtagung (Februar 2019) unter dem Titel „Zukunft machen“ entwickelte eine ganze Reihe von guten Ideen, wie die BBJH ihre konzeptionelle Ausrichtung den Gegebenheiten der Zielgruppe weiter anpassen kann.
Folgende drei Ideen wurden bei der Tagung per Voting ausgewählt [weiterlesen]

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

Gesellschaftspolitische Jugendbildung an Schulen - Methodenkoffer der ejsa Bayern vermittelt Tools und Handwerkszeug für die Respekt Coaches

Ende Mai treffen sich die bayerischen Respekt Coaches zum Fachtag „Tools und Handwerkszeug für die Respekt Coaches“ in Nürnberg, um sich über unterschiedliche Zugänge zur Radikalisierungsprävention und Demokratieentwicklung auszutauschen.
Im Projekt „Alles Glaubenssache?“, das die Respekt Coaches thematisch unterstützt, entwickelt die ejsa Bayern einen Methodenkoffer mit vielfältigen visuellen, szenischen, erlebnispädagogischen und sozialraumorientierten Ansätzen. Damit können Themen wie Ausgrenzung, Alltagsrassismus, Rollenbilder, Glaube und Religion im Kontext Schule altersgerecht und leicht umgesetzt werden. [weiterlesen]

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT
(derzeit vakant)

„Runder Tisch evangelischer Ganztag“ beschließt Selbstverständnis

Unter der Schirmherrschaft von Evangelisch-Lutherischer Kirche in Bayern (ELKB) und Diakonischem Werk in Bayern e.V. (DWB) haben sich alle evangelisch-diakonischen Verbände, die Angebotsformen im Ganztag anbieten, zusammengetan. In dem Selbstverständnispapier wird zunächst das Thema Ganztag in all seinen Facetten erfasst und ein Bewusstsein für die gemeinsamen Anliegen formuliert. Diese Zusammenführung von Anliegen und Interessen im evangelischen Bereich war längst überfällig und ist im Rahmen des Fachtags Ende 2017 angestoßen worden. Die ejsa Bayern ist maßgeblich daran beteiligt gewesen und das Selbstverständnis ist vom Vorstand der ejsa Ende Januar 2019 beschlossen worden. Runder Tisch evangelischer Ganztag


Ab Juli 2019 ist das Landesreferat SJS personell wieder besetzt

Sandra Koch wird die Stelle in Nachfolge von Deane Heumann ausfüllen. Ihr steht dazu eine Teilzeitstelle mit 25 Wochenstunden zur Verfügung. Sandra Koch ist Dipl. Sozialpädagogin und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Jugendsozialarbeit im Raum München. Sie wird sich im nächsten Newsletter vorstellen.

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

Barcamp - Zukunft der politischen Bildung

Unter dem Motto „Wie schaut die Zukunft der politischen Bildung aus“ lud die evangelische Akademie Thüringen zu einem zweitätigen Barcamp Ende März 2019 nach Neudietendorf ein.
Die politischen Diskurse in Deutschland werden rauer. Die Akzeptanz demokratischer Spielregeln und liberaler Werte sinkt. Dadurch gerät auch die freiheitlich-demokratisch orientierte politische Bildung in Bedrängnis. Muss sie neu erfunden werden, damit sie ihrer Aufgabe gerecht werden kann? [weiterlesen]

 

FÖRDERPROGRAMM „BNE TRIFFT JSA“

Neue Projekte 2019

Insgesamt 11 spannende Projektideen rund um das Thema Nachhaltigkeit werden im Förderjahr 2019 im Rahmen des Förderprogrammes „BNE trifft JSA“ stattfinden.
Die Bandbreite der Themen ist wie immer sehr vielfältig, so dass zahlreiche Jugendliche in ihren Kommunen in ganz Bayern, in Schulen und Gärten, im Dirtbike-Park, im eigenen Lebensumfeld oder in Umweltstationen aktiv werden. [weiterlesen]

Fortbildungen

Aktuelle Termine Thema
10. Mai 2019
Nürnberg
Junge Geflüchtete: Traumatisierung und Handlungsmöglichkeiten für den Alltag
16./17. Mai 2019
Beilngries
Psychisch kranke oder labile junge Menschen: Herausforderung für Werkstatt und Baustelle
20./21. Mai 2019
Pappenheim
Persönliche Zukunftsplanung mit jungen Menschen in der Jugendsozialarbeit
15. - 17. Juli 2019
Augsburg
Wunder selber machen - „Utopische“ Projekte kennenlernen und eigene Ideen entwickeln, Fortbildungskurs für Menschen mit Lust zu träumen und zu machen (= Mitarbeitende in der Jugend-, Bildungs- und Gemeindearbeit, Pfarrer*innen)
25. - 27. September 2019
Pappenheim
BBJH Basics: Grundlagen der BBJH

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Save the date!
Fachtagung der LAG JSA Bayern am 03.12.2019 im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg

Thema wird sein, wie die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit (AJS) nach Ablauf der ESF-Förderperiode ab 2021 weitergeführt wird und wie das gute Gelingen des Programms für die Zielgruppen der AJS gesichert werden kann.

Aktuell tagt ein Arbeitskreis zur Weiterentwicklung der AJS – zusammengesetzt aus allen Wohlfahrtsverbänden und Arbeitsgemeinschaften der LAG JSA – mit dem Ziel, die Ausgestaltung des Programms in der zukünftigen Förderperiode mitzuentwickeln.

ejsa-Newsletter, Ausgabe Januar 2019

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Fachtag zur Sozialraumorientierung am 14. Mai 2019
Sozialraum: Perspektiven für evangelische Jugendsozialarbeit

Im Zentrum steht das Thema Sozialraumorientierung. Es soll im Rahmen der Tagung - neben einer Klärung dieses in vielen Bereichen relevanten Paradigmas - möglichst konkret darum gehen, relevante Partner aus dem evangelischen Trägerbereich und aus bestimmten Sozialräumen (wie z.B. Regensburg, Augsburg, Nürnberg, Oberfranken usw.) ganz praktisch näher zueinander zu bringen.

Es sollen ganz konkret Kontakte hergestellt, Koordination ermöglicht und evtl. sogar Kooperationen angestoßen und vertieft werden. Ziel ist es, gemeinsam aus der Sozialraumperspektive Bedarfe, Wünsche und Ideen der Nutzer*innen in den Blick zu nehmen und daraus passgenaue Angebote zu gestalten. Handlungsleitend ist für die ejsa Bayern e.V. dabei auch der landeskirchliche Reformprozess „Profil und Konzentration“ (PuK), der das Motiv der Sozialräume aufgreift und auch auf die kirchlich-diakonische Arbeit anwendet.

Vorstellung neuer ejsa-Mitarbeiterinnen zum 01.01.2019

Barbara Klamt,
die bisherige Fortbildungsreferentin der ejsa Bayern,
hat zum 01. Januar 2019 die Stelle im Landesreferat der ejsa Bayern für die Berufsbezogene Jugendhilfe angetreten. Sie übernimmt damit die Kombistelle, die zu 50% die Landesreferentinnen-Tätigkeit bei der ejsa und zu 50% die Geschäftsführung der LAG Jugendsozialarbeit Bayern beinhaltet. Damit tritt eine in der BBJH sehr erfahrene und allseits geschätzte Kollegin diese hauptamtliche Landesreferentinnenstelle an.

Birgit Veits
verstärkt das Verwaltungsteam der Geschäftsstelle
nach dem Ausscheiden der langjährigen Kollegin Sabrina Brummer. Die ejsa Bayern freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

Erste Unterstützungen für junge Menschen in Bayern noch vor Weihnachten ausgereicht!
Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern
nimmt ihre Arbeit auf

Zum Jahresende konnte die Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern, die aufgrund eines Nachlasses von Renate Gebauer gegründet werden konnte, endlich ihre operative Arbeit aufnehmen. In den wenigen Wochen vor Weihnachten erreichten die Stiftung 14 konkrete Anträge, davon zwei Projektanfragen und 12 Anträge auf Unterstützung bei aktuellen Notlagen von jungen Menschen. Die Anfragen reichten von elementaren Dingen wie Bekleidung, Möbel bis hin zu Fachliteratur für den erfolgreichen Abschluss der Ausbildungu.a. Fast allen Anträgen konnte entsprochen werden. Es wurden insgesamt 4.620,- Euro ausgeschüttet. Auch im neuen Jahr … [weiterlesen]

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Die Berufsbezogene Jugendhilfe in Bayern im Förderprogramm der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit konnte zusammen mit Trägern und Einrichtungen anderer Wohlfahrtsverbände im nRahemn der LAG JSA zum ersten Mal einen fundierten Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Förderbedingungen durch ESF erstellen. Darin wird ersichtlich, dass eine Kumulation struktureller Gegebenheiten zwangsläufig zu z.T. erheblichen Unterfinanzierungen führt. Darüberhinaus gibt es weitere schwierige Fragestellungen (insbesondere Zuweisung der Teilnehmer*innen, Vereinbarkeit mit Konfinanzierungen), die in den kommenden Monaten bearbeitet werden.

Hierzu wird auch die nächste Fachtagung der Berufsbezogenen Jugendhilfe vom 5.2. – 7.2.2019 beitragen:

Thema: „Zukunft machen!“
Ort: EBZ Pappenheim
zur Anmeldung

Gearbeitet werden wird sehr praxisbezogen mit der Methode „design thinking“, unterstützt durch 2 Inputs:

  1. Christine Uhlmann von Sinus Heidelberg zum Thema „Abgehängt – Lebenswelten prekärer Jugendlicher: Wünsche, Träume, Zukunftsvorstellungen“
  2. Dr. Ulrich Deinet Forschungsstelle für sozialraumorientierte Praxisforschung und -entwicklung, „Orte und Räume von Jugendlichen verstehen ... und daraus für die BBJH lernen“

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

„Respekt Coaches meet GPJ“
Fachkräfte vernetzen sich beim zweiten Fachtag

Am 18.12.2018 trafen sich in Nürnberg die Respekt-Coaches der 20 bayerischen Standorte zum zweiten Mal in diesem Jahr zum trägerübergreifenden Informations- und Netzwerktreffen, organisiert vom Projekt „Alles Glaubenssache?“ der ejsa Bayern in Kooperation mit dem Arbeitstreffen JMD in Bayern. Beteiligt waren neben den Respekt Coaches weiterhin Akteure der gesellschaftspolitischen Jugendbildung, der Extremismusprävention, der Jugendsozialarbeit, der Jugendsozialarbeit an Schulen sowie der Jugendmigrationsdienste von der Bundes- und Landesebene, insgesamt 42 Personen. [weiterlesen]

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT
(derzeit vakant)

JaS – Förderprogramm
Neue Förderrichtlinie lässt auf sich warten

Ursprünglich sollte bereits im Herbst 2018 eine Debatte über die geplanten Änderungen beim Förderprogramm „Jugendsozialarbeit an Schulen“ geführt werden. Dazu ist es aber bis jetzt leider noch nicht gekommen. [weiterlesen]

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

Ausblick auf das kommende Jahr
Gedenkstättenfahrt, Escape Room, Fachtage für Multiplikator*innen

Im neuen Jahr konnte mit der konzeptionellen und konkreten Planung diverser Maßnahmen begonnen werden. Hier stehen vor allem die Ausgestaltung einer Gedenkstättenfahrt von mehreren Jugendlichen aus Nürnberg und Hof nach München sowie die Ausarbeitung eines Fachtags im Herbst 2019 im Mittelpunkt. Dort sollen die Erfahrungen der Jugendlichen aus der Fahrt nach München noch einmal als „best practice“ vorgestellt werden. Inhaltlich beschäftigen sich sowohl die Gedenkstättenfahrt als auch der Fachtag mit den modernen Ausprägungen von Antisemitismus und Rassismus. [weiterlesen]

Förderprogramm „BNE trifft JSA“

Erfahrungsaustausch 2018 und Projektjahr 2019

Am 15.11.2018 fand die Abschlussveranstaltung der Förderperiode 2018 von „BNE trifft JSA“ statt. Die engagierten Fachkräfte der 13 bayernweit erfolgreich abgeschlossenen Projekte präsentierten ihre Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen, die sich im Lauf des Projektjahres einstellten. Eingeladen waren Fachkräfte aus den Projekten, Mitglieder des Projektbeirates, Vertreter*innen der Regierungen und des bayerischen Umweltministeriums. [weiterlesen]

Fortbildungen

Aktuelle Termine
15.02.19
Nürnberg
„Ruhepausen“ im Alltag von OGTS und SJS
25. – 26.02.19
Pappenheim
Motivational Interviewing
19.03.19
Nürnberg
Junge Geflüchtete – Integration in Ausbildung und Arbeit
28.03.19
Nürnberg
Verwendungsnachweise –
Rechtliche Grundlagen und Sicherheit in der Erstellung
22. + 29.03.19
Nürnberg
OGTS – Führen und Leiten von Teams im Ganztag
20.03.19
Nürnberg
Workshop: Mehr Fachkräfte – Wie geht’s?
Eine Evangelische Initiative für regionale Zukunftsmodelle
14.05.19
Nürnberg
Fachtag der ejsa Bayern e.V.

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Qualitätspreise
Preisverleihung für Bayerns beste Jugendwerkstatt!

Am 25. Oktober 2018 wurde in Nürnberg im Rahmen des LAG – Fachtags „Perspektive AJS: Qualität und Weiterentwicklung in der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (AJS)“ zum ersten Mal der Qualitätspreis „Bayerns beste Jugendwerkstatt“ an drei bayerische Einrichtungen der AJS vergeben.
Mit dem ersten Preis wurde die Fahrradwerkstatt R 18 in München geehrt. Sie erzielte den besten Punktwert, der je im Rahmen einer Gütesiegelzertifizierung an eine Jugendwerkstatt vergeben wurde. [weiterlesen]

ejsa-Newsletter, Ausgabe Oktober 2018

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Die ejsa Bayern e.V. – immer ein Gewinn!
Auch diesmal auf der ConSozial: in Halle 3A – Stand 404

Gemeinsam mit unserer Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit thematisieren wir an unserem Stand wieder die Jugendsozialarbeit mit all‘ ihren Themenfeldern. Besonders im Fokus steht diesmal der Fortbildungsbereich der ejsa Bayern und die vielfältigen Angebote, die alle den Anspruch haben, die Mitarbeitenden durch passgenaue Angebote ganz praktisch zu unterstützen. (weiterlesen)

 

 

Lobby für sozial benachteiligte junge Menschen
Forderungen der ejsa Bayern zur Landtagswahl

Die Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern e.V. fordert die neue Landesregierung auf, sich für die Belange der sozial benachteiligten jungen Menschen in Bayern stärker einzusetzen. Auch in Zeiten, in denen es den Menschen in Bayern aufgrund der boomenden Wirtschaftslage sehr gut geht, gibt es Viele, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht teilhaben. Davon betroffen sind vor allem sozial benachteiligte junge Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. Von der neuen Landesregierung fordert die ejsa Bayern stabile und zuverlässige Konzepte für benachteiligte junge Menschen: (weiterlesen)

 

 

Hilfe für junge Menschen in Bayern und Förderung von Projekten der Evang. Jugendsozialarbeit
Evangelische Stiftung Jugendsozialarbeit Bayern nimmt jetzt ihre Tätigkeit auf.

Die neu gegründete Stiftung bietet:

  • schnelle Hilfen für junge Menschen in Notlagen
  • Projektförderung im Rahmen der Evang. Jugendsozialarbeit
  • Zukunftschancen und Perspektive für benachteiligte Menschen (weiterlesen)

 

 

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Personalie
Neue Landesreferentin für die BBJH der ejsa

Barbara Klamt wird ab Januar 2019 die Stelle im Landesreferat der ejsa für die Berufsbezogene Jugendhilfe antreten. Sie übernimmt damit die Kombistelle, die sich aufteilt in 50% Landesreferentin bei der ejsa und 50 % Geschäftsführung für die LAG Jugendsozialarbeit Bayern. Damit tritt eine in der BBJH sehr erfahrene und allseits geschätzte Kollegin diese hauptamtliche Landesreferentinnenstelle an. (weiterlesen)

 

 

Assistierte Ausbildung
bei der ejsa Bayern weiterhin im Fokus!

Das Instrument Assistierte Ausbildung (nach § 130 SGB III) ist zwar immer noch befristet im Gesetz geblieben, es soll aber deutlich überarbeitet werden.

Die ejsa hat in den letzten Jahren insgesamt positive Erfahrungen mit der ASA gemacht. Die Möglichkeiten der Arbeitsförderung wurden zwar genutzt, aber deutlich aufgestockt, um ein individualisierteres Arbeiten mit den jungen, förderbedürftigen Menschen zu ermöglichen. Hierbei stand die bayerische Bauwirtschaft, vor allem die Landesbauinnung, Pate und unterstützte auch mit zusätzlichen Fördermitteln. (weiterlesen)

 

 

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/ JMD

2 Mio. Euro mehr für die 420 Jugendmigrationsdienste
„Darf´s ein bisschen mehr sein?“

Die Haushaltsberatungen des Dt. Bundestages haben eine Aufstockung des JMD-Programms, das aus Kinder- und Jugendplanmitteln des Bundes finanziert wird, noch für das Jahr 2018 und darüber hinaus beschlossen. So steigt die Gesamtförderung von 50,6 auf 52,6 Mio. Euro. Angesichts nach wie vor hoher Klientenzahlen und den damit verbundenen hohen Unterstützungsbedarfen für die 12 bis 27jährigen Migrant*innen ist diese Aufstockung zu begrüßen. Ausreichend ist sie jedoch nicht, (weiterlesen)

 

 

Respekt Coaches geht in die zweite Runde
Bundesvorhaben vom Bundesministerium für 2019 verlängert
Das Bundesprogramm „Respekt Coaches“, das an die Jugendmigrationsdienste angedockt wurde und seit April 2018 auch in Bayern läuft, kann auch 2019 weiter arbeiten.
Die Fachkräfte an den ausgewählten 20 Schulstandorten haben die Aufgabe, primärpräventive Konzepte gegen religiös begründeten Extremismus für alle Schülerinnen und Schüler umzusetzen. Hierzu hat die ejsa Bayern gemeinsam mit den JMD-Landeskoordinator*innen und der gesellschaftspolitischen Jugendbildung eine Vernetzungs- und Arbeitsstruktur aufgebaut. (weiterlesen)

 

 

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

Innovative Projekte in der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit
Start in Coburg mit „Life Coaching“ und in Augsburg mit „Ready4?“

Mit der Förderung von Projekten zu Schulabsentismus sowie zum Übergang Schule – Beruf setzt die ejsa Bayern Zukunftsimpulse für die Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Am 1. Juli 2018 fiel der Startschuss für „Life Coaching“, einem Projekt der ejott Coburg an der Heiligkreuz-Mittelschule in Coburg. Mit Ready4? – geplanter Projektbeginn 1. November 2018 – begegnet die Diakonie Augsburg dem Thema Schulabsentismus. (weiterlesen)

 

 

Qualität im Ganztag durch qualifiziertes Personal
Aktuelle Initiativen

Der allerorts festzustellende Fachkräftemangel wird sich in Zukunft noch wesentlich verschärfen und trifft den Bereich Ganztag mit dem vorangetriebenen Ausbau und einem möglichen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung in besonders starker Weise. Der Anforderung, konsistente Ausbildungswege unter qualitativen Gesichtspunkten zu schaffen, Quereinstiege sowie Zugänge durch Weiterqualifizierung in den sozialen Berufen zu ermöglichen, stellt sich der evangelische Bereich mit zwei Initiativen, die die ejsa Bayern gemeinsam mit weiteren evangelischen Akteuren angestoßen hat: (weiterlesen)

 

 

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG (GPJ)

Hate Speech – Dem Hass im Netz begegnen
Fortbildung der GPJ für Fachkräfte aus allen Arbeitsfeldern

Hass in sozialen Netzwerken ist ein Phänomen, das sich immer weiter Bahn bricht. Sowohl in den Medien, als auch auf persönlicher Ebene, sind Menschen jeden Alters potentiell mit menschenverachtenden Inhalten konfrontiert, und das tagtäglich. Die Gesellschaftspolitische Bildung (GPJ) der ejsa Bayern hat dazu eine Fortbildung unter dem Motto „ Hate Speech - dem Hass im Netz aktiv begegnen “ durchgeführt. Fast 20 Fachkräfte aus verschiedensten Bereichen der Jugendsozialarbeit nahmen an der Fortbildung Mitte Oktober in den Räumen der evangelischen Hochschulgemeinde in München teil. (weiterlesen)

 

 

Bewerbungen für das Förderprogramm „BNE trifft JSA“
bis 09.11.2018 und für 2019 bis 18.01.2019

Sie arbeiten mit jungen Menschen in herausfordernden Lebenssituationen? Sie haben eine spannende und kreative Projektidee zu einem Thema der Nachhaltigkeit? Dann können Sie sich wieder bewerben für das Förderprogramm „Weltaktionsprogramm als Chance: Bildung für nachhaltige Entwicklung trifft Jugendsozialarbeit“! Bis zum 09.11.2018 und zum 18.01.2019 können Anträge für die Förderperiode 2019 abgegeben werden. (weiterlesen)

 

 

Fortbildungen

Aktuelle Termine  
15.11.2018
Nürnberg
Junge Geflüchtete - Rechtliche Fragen zu langfristigen Sicherung des Aufenthalts
16.11.2018
Nürnberg
Herausfordernde Kinder und Jugendliche - im Alltag von OGTS und Schulbezogener Jugendsozialarbeit
23.11.2018
München
"Nur zusammen wirds richtig gut!"- Partizipation im Alltag von OGTS und SJS
28.-29.11.2018
München
Junge Geflüchtete - Package für gute Integration
5.12.2018
München
Junge Geflüchtete - Erschöpfung im System Helfer*innen und junge Geflüchtete Wege zu neuer Kraft
6.12.2018
Schwanberg
"Nikolaus-Schokolade oder mehr?" - Tage für mich auf dem Schwanberg
17.01.2019
Nürnberg
Junge Geflüchtete - Verfahrensbegleitung
15.1.2019
Nürnberg
Ruhepausen - für Kinder und Mitarbeitende im Alltag von OGTS und Schulbezogener Jugendsozialarbeit

 

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

LAG Jugendsozialarbeit
bekommt neue Geschäftsführung

Nach dem Weggang von Alexander Guth Ende September war die Stelle der Geschäftsführung ausgeschrieben worden. Nun kann sie ab Januar 2019 wieder besetzt werden. In Kombination mit der Landesreferentinnenstelle in der BBJH der ejsa Bayern e.V. (50 % der Stelle) wird Barbara Klamt zum 1.1.2019 auch die Stelle der Geschäftsführung bei der LAG JSA (50 %) übernehmen.

 

 

ejsa-Newsletter, Ausgabe Juli 2018

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Etwa 80.000 Jugendliche außerhalb jeglicher Hilfesysteme
Experten fordern eine neue Jugendpolitik

„Die Jugendpolitik der vergangenen Jahre war in erster Linie durch Sanktionen und Misstrauen geprägt“, so eine Aussage von Professor Dr. Wolfgang Schröer von der Universität Hildesheim am Rande der Fachtagung der Evangelischen Jugendsozialarbeit (ejsa) am 8.5.2018 in Nürnberg vor 75 Fachleuten. Auch sagte der Experte. „Sie beteiligt Jugendliche nicht, und stellt ihnen auch keine Räume zur Verfügung, um die Jugend als eigenständige Lebensphase zu gestalten.“ Vielmehr sei Politik von der Sorge getrieben, Jugendliche könnten den Erwartungen des Berufslebens nicht gerecht werden, und reagiere darauf mit Druck. Professor Schröer, Mitglied der Sachverständigenkommission zum 15. Kinder – und Jugendbericht, machte deutlich, dass eine grundsätzliche jugendpolitische Neupositionierung der Politik und Gesellschaft notwendig sei, um Jugendsein heute angemessen zu ermöglichen. "Junge Menschen sollen mehr Anerkennung und Unterstützung erfahren. Mir geht es darum, die Lebensphase 'Jugend' in den Blick zu nehmen und fundierte Vorschläge auszuarbeiten, wie die Rahmenbedingungen für die Persönlichkeitsentwicklung, Bildung und Förderung junger Menschen verbessert werden können", so die damalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig zum Auftakt der Erstellung des Kinder- und Jugendberichts

Für benachteiligte junge Menschen in Bayern gilt das Gleiche: Es ist notwendig, von den jungen Menschen her zu denken und daraus jugendgerechte Angebote zu entwickeln – im Ganztag, in JaS, in der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit, in den Angeboten für junge Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung. Für alle gilt: Sie sind in erster Linie Jugendliche und junge Erwachsene mit eigenen Bedarfen, die sich nicht nur an der Logik der Erwachsenenwelt messen lassen darf.

Für alle jungen Menschen soll es möglich sein, die Kernherausforderungen des Jugendalters gut zu meistern:

  • Qualifizierung (allgemeinbildende, soziale und berufliche Handlungsfähigkeiten entwickeln)
  • Selbstpositionierung (eine Balance zwischen subjektiver Freiheit und sozialer Zugehörigkeit ausbilden)
  • Verselbständigung (Übernahme soziokultureller, ökonomischer und politischer Verantwortung)

Dafür ist es notwendig, die schon bestehenden Angebote der Jugendsozialarbeit abzusichern und in allen Bereichen auszubauen – damit sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen für ein erfolgreiches und erfülltes Leben und den Beitrag zu einer gut funktionierende Gesellschaft erbringen können (OECD).
Diese Anforderungen wurde in Gesprächen mit den jugendpolitischen Sprechern der CSU, Dr. Gerhard Hopp, der SPD, Herbert Woerlein, Bündnis 90/die Grünen, Kerstin Celina, den Freien Wählern, Gabi Schmidt erörtert und durch die Landesreferenten der ejsa Bayern e.V. Deane Heumann (SJS), Burkhardt Wagner (MJS), Katja Schäfer (BBJH) und Johannes Scholz-Adam (gpj) auf den Punkt gebracht.

Dies gilt es in den kommenden Monaten – und darüber hinaus – politisch zu platzieren und den gesellschaftlichen Nutzen deutlich herauszustellen.


Mitgliederversammlung der ejsa 2018

Erweiterter Vorstand wurde neu gewählt

Die Mitglieder der ejsa Bayern e.V. trafen sich in diesem Jahr am 7. Mai zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Diese fand im Anschluss an den Fachtag der ejsa im Bröger-Haus in Nürnberg statt und brachte wenig Überraschendes – zum Schluss aber doch noch eine besondere Neuigkeit!
Dem Jahresbericht der Vorsitzenden Sandra Schuhmann, Fachvorständin des Diakonischen Werks Bayern, lauschten alle Mitglieder mit Spannung. Wurde darin doch die große Umsicht deutlich, mit der der gesamte Vorstand die Arbeit der ejsa kritisch begleitet, anregt und steuert. Eine wirkliche Neuentwicklung im abgelaufenen Jahr ist die Gründung der durch einen Nachlass möglich gewordenen Stiftung „Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern“, die sich die „Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Armutsbekämpfung bei benachteiligten Kindern und Jugendlichen“ vorgenommen hat. Sobald sie genehmigt ist, soll sie noch in 2018 ihre Arbeit aufnehmen.

Der Vorstand wurde nach Entgegennahme von Jahresabschluss und Berichten der Rechnungsprüfer einstimmig entlastet. Die Voranschläge für das Haushaltsjahr 2019 enthalten den Wermutstropfen, dass zur Vorlage eines ausgeglichenen Haushalts aufgrund der landeskirchlichen Sparpolitik unter dem Namen „Vorsteuerung“ die Rücklagen arg angegriffen werden müssen. Dies engt den Spielraum der ejsa immer mehr ein, obwohl der Bericht der Geschäftsstelle ein sehr dynamisches Bild zeichnet und viele relevante Vorgänge und wegweisende Aktivitäten dokumentiert. Was übrigens nur möglich ist, weil der größte Teil des ejsa-Haushalts inzwischen aus Drittmitteln finanziert wird. Turnusmäßig wurde der erweiterte Vorstand neu und alle Kandidat*innen auch wieder gewählt. Werner Pfingstgraef von der Rummelsberger Diakonie gilt als Experte im Vorstand für Flüchtlingsarbeit und Jugendhilfe und kümmert sich neben Monika Rilk als ausgewiesene Expertin für die Arbeit der Jugendmigrationsdienste um den immer wichtiger werdenden Bereich der Jugendmigrationsarbeit. Die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit/ BBJH ist ebenfalls durch zwei Insider im Vorstand repräsentiert; um sie kümmern sich mit großem Einsatz Peter Engelhardt von der JuWe Kulmbach des DW und Andreas Müßig von der Kinderarche Fürth. Die Schulbezogene Jugendsozialarbeit wird von Hans-Jürgen Fehrmann von der ejsa-Regensburg vertreten, die spezifische Ansätze im Ganztag im Sinne der Jugendsozialarbeit entwickelt hat. Damit ist der Vorstand fachlich gut aufgestellt, denn er wird institutionell unterstützt von der Fachkompetenz aus dem Landeskirchenamt, das durch Andrea Heußner und Dr. Susanne Henninger vertreten wird und aus dem Diakonischen Rat, aus dem Prof. i.K. Dorothea Geuthner (EVHN) und Sabine Lindau (IM München) entsandt werden.

Außerplanmäßig führt Sandra Schuhmann den Vorsitz noch weiter, denn es kann derzeit kein turnusmäßiger Wechsel zwischen der Repräsentantin der Bayerischen Diakonie und dem Nürnberger Amt für Jugendarbeit der Ev. Landeskirche stattfinden! Der Grund: Landesjugendpfarrer Dr. Hans-Gerd Bauer verlässt seine Stelle im Amt Mitte Juli, um eine Lehrtätigkeit an der LMU in München zu übernehmen. Sandra Schuhmann wird in bewährter Kontinuität den Vorsitz weiterführen bis eine Übernahme des Vorsitzes für drei Jahre durch die Nachfolge von Gerd Bauer erfolgt, womit noch im Herbst 2018 gerechnet wird. Vorstand und Mitgliederversammlung dankten Bauer für 16 Jahre im Vorsitz der ejsa, die er zum Teil als sehr turbulent und engagiert charakterisierte. In einer sehr persönlichen und bewegenden Rede verabschiedete er sich von den Mitgliedern aus dem Amt des stv. Vorsitzenden. Dabei wurde deutlich, wie heftig sein Herz für die Jugendsozialarbeit –immer noch und immer weiter- schlägt.


ARBEITSBEREICH BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Stabilisierung und Weiterentwicklung der BBJH
Sicherung der Jugendwerkstätten und Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung

Die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Angebote der BBJH war in den letzten Monaten zentrales Thema des Landesreferats. Dabei stand insbesondere die Zukunft der Jugendwerkstätten wie auch die Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung als Instrument der BBJH im Vordergrund.
Die Zukunft der Jugendwerkstätten hängt zum Großteil von einer stabilen Finanzierung ab. Der Finanzierungsmix aus verschiedenen Rechtskreisen und ESF Fördermitteln stellt die Jugendwerkstätten vor große Herausforderungen und ist mit einem enormen Verwaltungs- und Kommunikationsaufwand mit den jeweiligen Ansprechpartnern verbunden. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, organisierte die Jugendwerkstatt Langenaltheim ein Treffen zwischen MdEP Kerstin Westphal, MdL Manuel Westphal, Vertretern der Jugendwerkstatt sowie der ejsa Bayern und der LAG JSA.

Der Bundesrat hat die Verlängerung der Assistierten Ausbildung (§130 Absatz 9 SGB III) um zwei Ausbildungsjahrgänge beschlossen. Zudem soll Assistierte Ausbildung als wirkungsvolles und betriebsnahes Unterstützungsinstrument weiterentwickelt und in ein unbefristetes Regelinstrument überführt werden. Die ejsa Bayern setzt sich dafür ein, dass das Konzept der Assistierten Ausbildung im Sinne der Zielgruppe junger benachteiligter Menschen entwickelt wird. Am 18. April 2018 fanden in Berlin gemeinsam mit der BAG EJSA und Katja Schäfer (Landesreferat BBJH) zwei Termine im Bundestag statt. In Gesprächen mit MdB Herrn Dr. Bartke (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales sowie MdB Herrn Stracke (CSU) wurde eine sinnvolle Weiterentwicklung des Instruments Assistierte Ausbildung thematisiert und Sichtweisen der Jugendsozialarbeit sowie Empfehlungen deutlich gemacht.

Für das branchenspezifische Pilotprojekt AsA Bau der ejsa wurde der Zwischenbericht der ersten Evaluation erstellt. AsA Bau ist eine Form der Assistierten Ausbildung, die im Sinne der Jugendhilfe und ausschließlich im Baugewerbe arbeitet. Durchgeführt wurde die Evaluation vom Institut für Praxisforschung und Evaluation (IPE Nürnberg). Die Ergebnisse zeigen, dass sich eine branchenspezifische, vom Individuum und dessen Bedarfen ausgehende, flexible und ganzheitliche Unterstützung lohnt. Die Zielgruppe, Kooperationspartner sowie die beteiligten Betriebe bewerteten das Projekt als sinnvolles Instrument für das Leistungsportfolio der Berufsbezogenen Jugendhilfe.


ARBEITSBEREICH MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/ JMD

ejsa Bayern erhält personelle Verstärkung im MJS-Bereich
Netzwerkprojekt zur Prävention und politischen Bildung startet durch

Die ejsa-Bayern e.V. engagiert sich im Projekt „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft der Diversität“ an der Schnittstelle der gesellschaftspolitischen Jugendbildung (GPJ) zur Präventionsarbeit gegen religiös begründeten Extremismus.
In den Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit, insbesondere an der Schnittstelle zum Bundesvorhaben „Respekt-Coaches“ des BMFSFJ entwickelt, evaluiert und begleitet sie pädagogische Projekte. Sie vernetzt trägerübergreifend relevante Partner im Rahmen des Bundesvorhabens in Bayern und ist Teil des bundesweiten Netzwerkes der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et). Zum et-Netzwerk gehören deutschlandweit fünf Projektstellen, eine angesiedelt bei der et-Geschäftsstelle in Berlin, zwei bei den Evangelischen Akademien in Loccumund in Frankfurt sowie eine bei der ejsa Bayern e.V.. Die Projektstelle ist seit 01.04.2018 mit Nicole Bartsch besetzt (siehe Foto).

Was ist konkret geplant:
Im Jahr 2018 soll ein passgenaues, bundeszentral angelegtes Konzept für die gelingende Präventionsarbeit an Schulen und für außerschulische Bildungsorte in Zusammenarbeit mit den Jugendmigrationsdiensten im Bundesvorhaben „Respekt Coaches“ erarbeitet und an ausgewählten Pilotstandorten erprobt werden.
Der bundeszentralen Ebene obliegt die Koordination und Zusammenführung des Konzeptes, den Netzwerkstellen, wie die bei der ejsa Bayern, die Etablierung der Kooperationsnetzwerke sowie die Begleitung der Pilotprojekte. Übergeordnete Ziele sind der Aufbau einer Unterstützungsstruktur für die Mitarbeiter*innen der Jugendmigrationsdienste hinsichtlich der fachlich-methodischen und bedarfsbezogenen Qualifizierung und der Etablierung zielführender Kooperationen für demokratiefördernde Gruppenangebote an Schulen von Seiten der gesellschaftspolitischen Jugendbildung. Relevante Themen sind dabei Persönlichkeitsentwicklung, Wissensvermittlung, Kompetenzentwicklung und Empowerment. Zielgruppe von Respekt Coaches sind alle jungen Menschen an ausgewählten Mittel- und Berufsschulen an den jeweiligen Projektsstandorten.
Zielgruppe der Projektstelle „Alles Glaubenssache“ der ejsa sind die Fachkräfte der Jugendsozialarbeit, insbesondere Respekt Coaches, Multiplikator*innen und Netzwerkpartner.
2018 sollen zwei Fachtage in Bayern stattfinden.

Kontakt:
Nicole Bartsch
Projektkoordinatorin
Alles Glaubenssache?
Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft der Diversität
Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern e.V.
Loristr. 1 | 80335 München
Tel.: 089/159187-85
Fax: 089/159187-80
Mail: bartsch@ejsa-bayern.de


Bundesintegrationsministerkonferenz fordert einstimmig den bedarfsgerechten Ausbau der Jugendmigrationsdienste

Lobbygespräch mit MdB Ulrike Bahr zum JMD-Ausbau

„Die IntMK fordert den Bund auf, für eine flächendeckende und bedarfsgerechte Ausstattung der an § 45 Aufenthaltsgesetz anknüpfenden Jugendmigrationsdienste zu sorgen, damit alle Jugendlichen mit Migrationshintergrund im gesamten Bundesgebiet qualifizierte Hilfe durch Jugendmigrationsdienste erhalten können.“
Mit diesem klaren Statement forderten alle 16 Integrationsminister der Länder am 15./ 16.03.2018 in Nürnberg den Bund auf, die Jugendmigrationsdienste bundesweit bedarfsgerecht auszubauen. Denn „…viele junge Menschen mit Migrationshintergrund benötigen dringend Unterstützung in Fragen der Integration. Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein bedarfsgerechtes und flächendeckendes Angebot in diesem Kerngeschäft der Jugendmigrationsdienste noch längst nicht vorhanden. Deshalb ist es dringend erforderlich, den Ausbau der Jugendmigrationseinheit mit zusätzlichen Mitteln fortzusetzen.“ (Quelle: Protokoll der IntMK vom 15.-16.03.2018, Top 2.6, S. 26-28)
Im Bundeshaushalt 2019 gibt es leider – auch entgegen der gegebenen Zusicherung im Koalitionsvertrag für einen Ausbau – keine zusätzlich eingestellten KJP-JMD-Mittel, obwohl die Bedarfe sehr hoch sind. Daher laufen derzeit viele Gespräche auf Bundes- und Landesebene mit Haushaltspolitiker*innen des Dt. Bundestages und auch mit dem Bayerischen Sozialministerium, um genau diese Forderung der Bundesintegrationsministerkonferenz flankierend zu unterstützen. Entscheidend könnte hier noch die Haushaltsbereinigungssitzung des Dt. Bundestages Einfluss nehmen.
Das letzte Lobbygespräch der ejsa Bayern fand dazu am 03.05. mit MdB Ulrike Bahr (SPD) in Augsburg gemeinsam mit der BAG EJSA statt. Burkhardt Wagner, Landesreferent für Jugendmigrationsarbeit bei der ejsa Bayern, stellte die aktuelle Situation der Jugendmigrationsdienste dar und zeigte anhand der Zuzugszahlen der letzten Jahre und der massiv gestiegenen Zahlen begleiteter junger Menschen den Mehrbedarf an Personal in den JMD in Bayern und bundesweit.


SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

Durch Partizipation: Entwicklungsförderung, Adressatenorientierung und Demokratiebildung
Fachtag für Fachkräfte der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit

Wie kann Partizipation, Entwicklungsförderung und Adressatenorientierung in der JaS, Schulsozialarbeit und in der offenen Ganztagsschule noch mehr umgesetzt werden? Scheinbar schwere Kost, die zum anregenden Cocktail wurde – mit einem Mix aus Theorie- und Praxisi sowie der Einladung, selbst partizipativ eigene Fragen im open space zu diskutieren.

30 Fachkräfte aus JaS, Schulsozialarbeit und offener Ganztagsschule trafen sich am 27. April 2018 im Südstadtforum in Nürnberg zum alljährlichen Fachtag für das Arbeitsfeld der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit.

Praxisorientiert heruntergebrochen und interaktiv stellte Lars Meyer vom Forum Eltern und Schule in Dortmund, Lernen als Entwicklungsprozess auf allen Ebenen dar. Seine Kernaussage dabei: Die bisherige Idee von abgegrenztem Lehren und Lernen wird den Herausforderungen, die der aktuelle gesellschaftliche Wandel an uns stellt, nicht mehr gerecht. Ein Kulturwandel ist notwendig. Zukunftsfähigkeit wird durch solidarische Bildungsprozesse erreicht. Bildung bedeutet demnach Ermöglichungsspielräume zu sehen, zu erweitern und zu nutzen.

Folgende Fragen der Teilnehmenden aus der Praxis wurden in wechselnden Runden im Open Space intensiv diskutiert:
• Umgang mit Hierarchie und unterdrückenden Elementen im Schulalltag
• Möglichkeiten von Einbindung / Motivation von Lehrkräften im Hinblick auf Demokratisierung/ Partizipation,
• Umgang mit Stören und Boykottieren im Partizipationsprozess
• Mensaausschuss bilden – wie setze ich das gut um?
• Wie können Mitarbeitende „Partizipation“ in Anspruch nehmen oder vorleben?
• Wie bringe ich Schüler*innen dazu, die Möglichkeiten der Partizipation zu nutzen?
• Schaffung von Rahmenbedingungen (Finanzen, Personal, Räume, Gehalt)
• Wie gehe ich mit Untergrüppchen um, die sich durch Sprachprobleme bilden?
• Beteiligung am Schulalltag und Lehrplan von Schüler*innen

Möglichkeiten von Partizipation in der Einzelfallhilfe stellte Susanne Engl-Adacker, ejsa Regensburg in einem Praxisinput vor. In Einzelgesprächen Selbstwirksamkeit ermöglichen durch „gute Fragen“, Psychoedukation und Ansätze der gewaltfreien Kommunikation auf Grundlage einer guten vertrauensvollen Beziehung stellte sie an Hand von Praxisbeispielen aus ihrer langjährigen Erfahrung als JaS-Fachkraft den Teilnehmenden zur Verfügung.

Welche Impulse können uns angrenzende Arbeitsfelder geben?
Renate Thellmann, Fachberatung Partizipation der Landeshauptstadt München, stellte die Bausteine von Partizipation vor und wie diese in Kindertageseinrichtungen in München umgesetzt werden. Als Praxisbeispiel wurde von Frau Popoff und Frau Lehmann dargestellt, wie sie sich in ihrer Einrichtung in der Rolle der Tagesmanager für Kinder sehen und damit moderierte Entscheidungsräume für Kinder in der Tagesgestaltung ermöglichen.

Eckart Reinl-Mehl, Puckenhof, stellte das Gesamtkonzept zur Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern im Jugendhilfeverbund der Puckenhof vor. Entwicklung und Umsetzung von partizipativen Strukturen in der stationären Jugendhilfe erfordern auch Flankierung und Engagement von Seiten der Leitung. Ein Konzept ist hilfreich, um Partizipation langfristig in Einrichtungen zu verankern und mit Beteiligung „ernst zu machen“, waren die zentralen Botschaften.
Die ausführliche Dokumentation kann angefragt werden bei der Landesreferentin für die Schulbezogene Jugendsozialarbeit: Deane Heumann heumann@ejsa-bayern.de

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

Verstärkung in der ejsa Geschäftsstelle
Johannes Scholz-Adam - neuer Referent für die Netwerkstelle GPJ stellt sich vor

Mein Name ist Johannes Scholz-Adam und seit 01.04.2018 darf ich nun das Team der ejsa-Bayern als Landesreferent für die gesellschaftspolitische Jugendbildung (GPJ) verstärken. Gerade mit dem Hintergrund langjähriger praktischer Erfahrung in den verschiedenen Bereichen der politischen (Jugend)Bildung, freue ich mich nun sehr auf dieses spannende Tätigkeitsfeld.
Aus dem Bereich der klassischen Pädagogik kommend, entschied ich mich nach Ende meines Lehramtsstudiums mit den Schwerpunkten Germanistik, Geschichte und Sozialkunde für die außerschulische Bildung. Im Rahmen der historisch-politischen Bildung führte ich in und um München zahlreiche Workshops für vor allem jugendliche Zielgruppen durch und war federführend für die Entwicklung neuer Konzepte verantwortlich. Diese wurden sowohl in schulischen als auch in außerschulischen Lern- und Gedenkkontexten durchgeführt.
Im Mittelpunk standen dabei immer Themen wie Zivilcourage, Demokratiebildung, Partizipation und Rechtsextremismusprävention.
Neben der Arbeit mit Jugendlichen war ein weiterer Schwerpunkt meiner bisherigen Tätigkeit die Schulung und Sensibilisierung von Multiplikator*innen in der Jugendarbeit sowie die Entwicklung von Konzepten für die politische Bildung.

Meine neue Aufgabe als Landesreferent ermöglicht es mir, viele neue Einblicke in den Bereich der Jugendsozialarbeit zu gewinnen und gleichzeitig meine bisherigen gesammelten Erfahrungen in der gesellschaftspolitischen Jugendbildung miteinbringen zu können. Ich freue mich darauf, neue spannende Konzepte und Projekte kennenzulernen und diese auch mitzugestalten. Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Akteuren der GPJ konnte ich bereits in der kurzen Zeit bei der ejsa kennenlernen und werde diese auch in Zukunft weiter ausbauen.
Noch ist der ejsa-Wald für mich sehr dicht, ich lerne aber jeden Tag neue Lichtungen und Abzweigungen kennen. Das ejsa- Team und meine Kolleg*innen in der GPJ haben mich von Anfang an bei meinem Neueinstieg unterstützt und ich schätze die kollegiale Atmosphäre hier sehr.


Förderprogramm „BNE trifft JSA“ –

Neue Projekte 2018

Für den Förderzeitraum 2018 des Förderprogrammes „Weltaktionsprogramm als Chance: Bildung für Nachhaltige Entwicklung trifft Jugendsozialarbeit“ entschied sich der Projektbeirat für 13 spannende Konzepte. Das breite Feld der Mobilität wird in verschiedenen Zugängen bearbeitet; Fragestellungen zu Biodiversität und Lebensräumen werden durch Angebote der Naturerfahrung erlebbar gemacht. Virtuelles Wasser, Insektensterben und Klimaverträglichkeit sind dabei nur einige Beispiele. weiter lesen
Die Bandbreite der Themen ist sehr vielfältig, so dass zahlreiche Jugendliche in ihren Kommunen in ganz Bayern, in Schulen und Gärten, auf dem Bauernhof oder in Umweltstationen ihre Spuren hinterlassen werden. Es wird gegärtnert und Gemüse angebaut, eine Fotodokumentation erstellt, in der Wildnis gecampt, Wiesen und Hotels für Insekten werden angelegt oder Fahrräder repariert. Damit werden Ideen zu einer nachhaltigeren, regionalen Esskultur oder zu einem bewussten Umgang mit Ressourcen umgesetzt.
Wir freuen uns wieder auf sehr vielfältige und gleichermaßen innovative wie auch bewährte Ideen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit. Wir wünschen allen Beteiligten gutes Gelingen und viele bereichernde Erfahrungen.
Falls Sie Interesse haben, an dem Förderprogramm teilzunehmen, wenden Sie sich gerne an die Koordinierungsstelle. Die Abgabefristen zur Einreichung der Anträge für den Förderzeitraum 2019 enden am 09.11.2018 sowie am 18.01.2019.

LAG JSA Fachtag 2018
Im Zeichen von Qualität, Weiterentwicklung und Zukunft der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit

Der Fachtag der LAG Jugendsozialarbeit Bayern steht heuer unter dem Zeichen der Perspektiventwicklung für die AJS und ihrer besonderen Qualität. Er findet am Donnerstag, 25.10.2018 im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg statt.
Die AJS in Bayern ist das Angebot für sozial benachteiligte junge Menschen (nach § 13 SGB VIII), um den Übergang in ein eigenverantwortliches Leben und ins Arbeitsleben zu bewältigen. Die Jugendwerkstätten als Einrichtungen der AJS sollen dafür passgenau den Weg bereiten. Die besondere Qualität und Wirkung dieser Angebote stehen im Zentrum des Fachtags der LAG JSA im Jahr 2018. Fragen zu den Perspektiven des Arbeitsfeldes bzw. zu den Rahmenbedingungen der Förderung bilden einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung. Denn mehrere Studien belegen eine Veränderung der Zielgruppe und fordern dringende Anpassungen im Arbeitsfeld der AJS: wie lauten vor diesem Hintergrund die Lösungsansätze für die Zukunft!?

Dr. Christian Lüders, Deutsches Jugendinstitut e. V. und Vorsitzender des Landesjugendhilfeausschusses Bayern, wird den Fachtag mit seinem Vortrag eröffnen. Ein Höhepunkt wird die Verleihung des Qualitätspreises für Bayerns beste Jugendwerkstatt (Gütesiegel soziale und berufliche Integration sein), der das erste Mal ausgelobt wird. Weitere Programmteile sind:

...ein Tischgespräch "Die AJS in Bayern": von der Qualität über die Wirkung zur Weiterentwicklung der Angebote
mit Klaus Umbach, LAG Jugendsozialarbeit Bayern
Prof. Dr. Joachim König, Institut für Praxisforschung und Evaluation
Dr. Florian Straus, Institut für Praxisforschung und Projektberatung

…ein Podiumsgespräch unter anderem mit
Gabriela Lerch-Wolfrum, Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Annerose Raith, Stadt Regensburg
...Workshops zum Thema Vernetzung und Weiterentwicklung der AJS
Wege der aufsuchenden Sozialarbeit
§ 16 h SGB II: Umsetzungsmöglichkeiten
Niedrigschwellige/innovative Projekte in der AJS
Der Fachtag der LAG JSA ist seit Jahren die Plattform zur Weiterentwicklung der Arbeitsfelder der Jugendsozialarbeit und Ort des fachlichen Austausches der JSA Fachkräfte in Bayern.


AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Kein „Aus“ für freie Träger durch Verschärfung der Eigenmittelerfordernis im Förderprogramm Jugendsozialarbeit an Schulen!
Position der LAG Jugendsozialarbeit

Die LAG JSA Bayern bezieht in der Weiterentwicklung des Förderprogrammes Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) in Sachen Eigenmittelerfordernis Position. Durch die sich abzeichnenden Verschärfungen bei den Regelungen zur Eigenmittelerfordernis sieht die LAG Jugendsozialarbeit und ihre Mitglieder die Beteiligung der freien Träger für die Zukunft wesentlich erschwert, wenn nicht gar gefährdet. Mit der aktuellen Positionierung hat sich die LAG Jugendsozialarbeit an Staatsministerin Schreyer sowie an damit befasste Akteure in Politik und Verwaltung gewandt.
Das langjährige und gute Zusammenspiel der öffentlichen und freien Träger in der Durchführung der Jugendsozialarbeit an Schulen hat den Erfolg des über die Landesgrenzen hinaus beispielhaften Förderprogramms mit geprägt. Das aktuelle Förderprogramm JaS 1000, das durch vorgezogene Haushaltsmittel 1000 Stellen bis 2018 vorsieht, wird aktuell weiterentwickelt. Der Oberste Rechnungshof bemängelt in seiner Prüfung die vielerorts übliche Praxis der Refinanzierung von Eigenmitteln durch die Kommunen, mit der bisher die Eigenmittelerfordernis für freie Träger „entschärft“ werden konnte.

Durch die Verankerung der JaS-Förderung als freiwillige Leistung unterliegt diese dem Zuwendungsrecht der Bayrischen Haushaltsordnung, die Eigenmittel vorsieht. Dem entgegen steht der gesetzlich verbriefte Vorrang freier Träger in der Durchführung von Aufgaben der Jugendhilfe nach §4 Abs. 2 SGB VIII. Hier sind Lösungen dringend notwendig, denn die Jugendsozialarbeit an Schulen kann von ihrer Aufgabe her nicht als freiwillige Leistung betrachtet werden, sie ist ein notwendiges Angebot. In der Durchführung ist schon in den vergangenen Jahren eine Zunahme der öffentlichen Träger, die als Anstellungsträger von JaS-Fachkräften fungieren, zu verzeichnen. Ohne ein klares Bekenntnis für das Engagement freier Träger in der Jugendsozialarbeit an Schulen, das sich in Form von Lösungen niederschlägt, die freie Träger nicht unzumutbar belasten, steht ein weiterer Rückzug der freien Träger aus Angeboten der JaS zu befürchten. Link zum Positionspapier


Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit -

Aktueller Folder erschienen

Erstmalig gibt es eine Informationsbroschüre, die kurz und anschaulich die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit erklärt, die jungen Menschen beschreibt, die von ihr profitieren und die Rahmenbedingungen erläutert. Material, das jede Einrichtung für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen kann.
Die AJS in Bayern ist DAS Angebot, das sozial benachteiligten jungen Menschen hilft, in ein eigenverantwortliches Leben zu führen und das Arbeitsleben zu bewältigen. Aber wie sieht das Angebot genau aus? Viele Personengruppen kennen das Arbeitsfeld der AJS nicht oder nur teilweise. Dazu gehören auch Kooperationspartner wie Agentur für Arbeit, Jobcenter, Jugendamt, Förderer, Spender und Lieferanten der bayerischen Jugendwerkstätten etc. Um dies zu ändern, hat die LAG JSA diesen neuen Informationsfolder erstellt, der Interessenten und Außenstehende über die AJS informiert.

Und zwar kurz und für Jedermann verständlich mit dem Zweck,
• das Arbeitsfeld der AJS transparent zu machen und in anschaulicher Weise zu erläutern,
• die Zielgruppe und die Arbeitsansätze in Bayern zu zeigen und
• Interesse für die AJS in der Öffentlichkeit und Politik zu wecken.

Gedruckte Exemplare können Sie bei Bedarf gerne bei uns beziehen. Schreiben Sie eine kurze Mail an rudlof@ejsa-bayern.de oder telefonisch unter 089 1591876

ejsa-Newsletter, Ausgabe Februar 2018

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN

Verstärkung in der ejsa Geschäftsstelle
Katja Schäfer - neue Landesreferentin BBJH stellt sich vor

Seit 1.1.2018 bin ich nun Landesreferentin für den Arbeitsbereich der Berufsbezogenen Jugendhilfe der ejsa. Vor dem Hintergrund vielfältiger praktischer Erfahrungen aus dem Arbeitsbereich BBJH (Berufsausbildung, Berufsvorbereitung) sowie der Arbeit mit Geflüchteten, Ganztag und Schulsozialarbeit, freue ich mich auf die neue Aufgabe.
Von Beruf Diplompädagogin und MA Sozialmanagement, lebe und arbeite ich seit 2008 in München. Von einer therapeutischen Einrichtung im Süden bin ich nach gut zwei Jahren zu einem Bildungsträger gewechselt, bei dem ich für sieben Jahre heimisch war. Mein Aufgabengebiet war sehr abwechslungsreich und ich konnte die Bereiche Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, die Arbeit mit Flüchtlingen, den Ganztag und die Schulsozialarbeit sowie die offene Jugendarbeit kennenlernen und mitgestalten. Besondere Freude haben mir der Aufbau und die Stabilisierung von Einrichtungen im Umkreis von München gemacht. Hier habe ich tolle Menschen kennengelernt, Teams zusammengebracht und an der einen und anderen Stelle auch Struktur ins Chaos.
Die neue Aufgabe als Landesreferentin ist sehr vielseitig und spannend und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und Kooperation mit allen Akteuren. Mein Team in der Geschäftsstelle hat mir den Einstieg sehr leicht gemacht. Die kollegiale Atmosphäre und Unterstützung schätze ich sehr. Die Puzzleteile ergeben zwar noch nicht ein Bild, jedoch freue ich mich sehr auf die neue Herausforderung und natürlich die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Integration benachteiligter junger Menschen durch Jugendsozialarbeit
Fachtag 2018 der ejsa Bayern e.V. – 07.05.2018, Nürnberg, Karl-Bröger-Zentrum

[caption id="attachment_3413" align="alignleft" width="150"] Fotolia[/caption]

Die wirtschaftliche Lage in Bayern ist gut und viele Ausbildungsstellen können nicht besetzt werden. Alles bestens also? Nein! Eine gleichbleibend große Gruppe an jungen Menschen in Bayern profitiert von der guten wirtschaftlichen Entwicklung nicht oder kaum. Diese Situation wird sich durch Globalisierung und Digitalisierung verschärfen. Betroffen sind sowohl Schulpflichtige, als auch junge Menschen im Übergang Schule Beruf oder im Übergang von Ausbildung in Erwerbstätigkeit. Von Ausgrenzung betroffen sind junge Migrant*nnen, aber auch viele andere.
Diese beachtliche jugendpolitische Herausforderung soll bei diesem Fachtag mit Blick auf die kommende Landtagswahl ein deutliches Gewicht bekommen

ARBEITSBEREICH BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

„Sozial und digital in die Zukunft!“
Bericht zur Jahresfachtagung BBJH vom 6. bis 8.2.2018 in Petersberg

„sozial und digital in die Zukunft“ - durch Digitalisierung und Globalisierung werden uns und unserer Zielgruppe der benachteiligten jungen Menschen große Veränderungen der Arbeitswelt vorhergesagt.
Diese Tagung ermöglichte, mehr Klarheit in die Sache zu bringen und zu schauen, welche Chancen und Herausforderungen diese Entwicklungen für die BBJH bedeuten. Erstes – vorsichtiges – Fazit: Digitalisierung fordert uns alle heraus – nicht nur die Zielgruppe. Die „nachholende“ Digitalisierung betrifft zunächst die Fachkräfte und Einrichtungen als Organisationen. Notwendig sind Investitionen in Hard- und Software (Pädagogik, Handwerk und Verwaltung) sowie in einem größeren Umfang Schulungen für die Mitarbeitenden. Wie das finanziert werden kann, ist eine noch offene Frage. Die Zielgruppe der benachteiligten jungen Menschen an der Digitalisierung angemessen teilhaben zu lassen ist die zweite Aufgabe, die – so berichteten erfahrene Referenten – stark von den digitalen Kompetenzen der Fachkräfte abhängt. Die Veränderungen der Arbeitswelt für die Zielgruppe – so die vorsichtigen Prognosen – sind nicht so negativ wie befürchtet. Neben dem Ausbau im Bereich der Spezialisten wird ein weiterhin größerer Arbeitskräftebedarf im unteren Sektor prognostiziert. Allerdings wird es zunehmend wichtig sein, über ausreichend Kompetenzen im Bereich Handlungsbefähigung zu verfügen, um den schnellen Wandel, die notwendige Flexibilität und Agilität gut zu schaffen. Die BBJH befindet sich mit der Handlungsbefähigung also auf dem richtigen Weg (siehe BBJH-Fachtagung 2017 und Forschungsprojekt „Weiterentwicklung der AJS“ der LAG Jugendsozialarbeit).
Um in der Dynamik dieser Entwicklungen als Arbeitsfeld handlungsbefähigt zu bleiben, kann eine wertorientierte Haltung hilfreich sein. Hier bot die Auseinandersetzung mit dem Gedanken der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) spannende und zukunftsweisende Chancen. Am Beispiel der Herzogsägmühle konnten die vielfältigen Effekte der GWÖ gut sichtbar werden. Einige Einrichtungen der BBJH werden daran auf jeden Fall weiterarbeiten.

ARBEITSBEREICH MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/ JMD

20 neue Stellen für Bayern
Nationales Präventionsprogramm und Jugendmigrationsdienste

Das Bundesministerium des Innern stellt dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für 2018 insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden 18 Millionen bei den Trägern von Jugendmigrationsdiensten verortet, 2 Millionen im Bereich der gesellschaftspolitischen Jugendbildung des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP).
Das Geld stammt aus dem „Nationalen Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus“ und unterstützt ab diesem Jahr die primärpräventiven Angebote an Schulen.
Im aktuell vorliegenden Koalitionsvertrag für die neue Legislaturperiode steht dazu, dass das Nationale Präventionsprogramm auch über das Jahr 2018 hinaus fortgeführt werden soll. Primär zuständig für Prävention sind die Länder und Kommunen, aber auch dem Bund kommt eine wichtige Rolle zu.
Bundesweit werden mit diesem Geld 172 neue Stellen geschaffen. Bayern erhält davon 20. Diese werden an bereits bestehenden Standorten von erfahrenen und in dieser Arbeit aktiven Jugendmigrationsdiensten angesiedelt. Wie die zuständige Referatsleiterin für Chancengerechtigkeit, Integration und Jugendsozialarbeit, Frau Dr. Schulte-Beckhausen (BMFSFJ) auf einer bundesweiten Tagung der Jugendmigrationsdienste mitteilte, gehe es im Kern darum, „Schulen dabei zu unterstützen, jungen Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln“. Im Freistaat gibt es bereits ein „Bayerisches Netzwerk für Prävention und Deradikalisierung gegen Salafismus“ sowie länderspezifische Programme und Initiativen. Daher legt das Bayerische Sozialministerium großen Wert auf die konzeptionell enge Vernetzung und Ergänzung von bestehenden landesfinanzierten Programmen. So sollen Doppelstrukturen wie z.B. mit der Jugendsozialarbeit vermieden werden. Um die Fachkräfte der neu entstehenden Stellen für ihre Aufgabe zu wappnen, plant das StMAS in Abstimmung mit den zuständigen JMD-Landeskoordinator-/-innen der Verbände eine Auftaktveranstaltung sowie eine Fortbildungsreihe für alle bestehenden bayerischen Jugendmigrationsdienste.

SCHULBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT

Durch Partizipation: Entwicklungsförderung, Adressatenorientierung und Demokratiebildung
Fachtag für Fachkräfte der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit

[caption id="attachment_3719" align="alignleft" width="150"] Fotolia[/caption]

ejsa Bayern und Diakonie Bayern laden Fachkräfte der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit zum Fachtag am 27.04.2018, Nürnberg, Südstadtforum ein! Skills für eine gute Zukunft von jungen Menschen: Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftssinn -
JaS, Schulsozialarbeit und OGTS sind ein perfekter Ort, diese Skills zu fördern. Partizipation und Beteiligung sind dabei ein maßgeblicher Weg zum Ziel. Durch Partizipation und Beteiligung gelingt aber noch viel mehr:
Sie schaffen bessere Angebote: Die Kinder und Jugendlichen gestalten ihre Lebenswelt mit, engagieren sich und übernehmen Verantwortung.
Dieser Fachtag ermöglicht selbst Partizipation und Kreativität: Unterstützt von Inputs und Good-practice- Beispielen soll als open-space Partizipation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen diskutiert und im Arbeitsbereich Schulbezogene Jugendsozialarbeit weiterbefördert werden.

Bedarfsgerechte Ganztagsangebote in Bayern?
Bilanz und Perspektiven

Am 24.Juli 2018 ziehen in Nürnberg in einer gemeinsamen Tagung die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, die LAG Jugendsozialarbeit und der BJR Bilanz zum bedarfsgerechten Ausbau der Ganztagsangebote in Bayern. Wie können bei dem weiteren qualitativen und quantitativen Ausbau der Ganztagsangebote die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stärker als bisher berücksichtigt werden? Verantwortliche aus den Verbänden und Organisationen der freien Wohlfahrtspflege, der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit gehen ins Gespräch mit Politik und Verwaltung.

Impulsreferat: Prof. Dr. Thomas Rauschenbach,
Deutsches Jugendinstitut, München

Diskussionsgrundlage: Thesenpapier „Bedarfsgerechte Ganztagsangebote in Bayern“ der Freien Wohlfahrtspflege Bayern, des Bayerischen Jugendrings und der LAG Jugendsozialarbeit Bayern / (link zum Thesenpapier).

24. Juli 2018, 10 bis 17 Uhr
Tagung der LAG der freien Wohlfahrtspflege in Bayern, des Bayerischen Jugendrings und der LAG Jugendsozialarbeit
Nürnberg, Caritas-Pirckheimer-Haus
Anmeldung ab sofort möglich unter
http://www.caritas-bayern.de/verbaende_ganztag_2018

Sie erhalten anschließend weitere Informationen zum Programmablauf.

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG (GPJ)

Was macht eine Referentin für Gesellschaftspolitische Jugendbildung (GPJ)
ganz konkret vor Ort, z.B. in Nürnberg?

Ein Beispiel: Heute Vormittag bin ich in meinem Büro im eckstein und plane die Eröffnung einer Ausstellung, die schon in wenigen Tagen beginnt. Die Künstler*innen? 14 Jugendliche, geboren in neun verschiedenen Ländern. Seit einem Jahr begleite ich diese Jugendgruppe gemeinsam mit meinem Kooperationspartner, dem Verein für sozialpädagogische Jugendbetreuung (VSJ).
Sie hat sich bei einer Workshopwoche in den Osterferien zusammengefunden. Dort haben sie gemeinsam mit uns und drei Expert*innen jeweils für Videodreh, Theater oder Graffiti Kunstwerke gegen Vorurteile angefertigt. Die Jugendlichen haben sich so gut verstanden, dass sie seitdem weiter gemeinsam etwas erleben wollen. Sie lassen sich ausbilden zu „Botschafter*innen für Vielfalt“. Gemeinsam waren wir deswegen letztes Jahr zum Beispiel in Frankfurt, wo die Jugendlichen u.a. ein Biographie-Seminar besuchten. Gefördert wird das Ganze durch das Bundesprojekt „Empowered by Democracy. Denn die Stellen der GPJ sind eingebunden in das bundesweite Netzwerk der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et). Hier erhalten wir sowohl qualitative Fortbildungen als auch Fördergelder aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes für unsere Arbeit im Netzwerk an den Standorten Nürnberg, Hof und München. Zurück zu meinem Vormittag: Ich kontaktierte heute schon die Presse, damit sie über die Ausstellung berichtet. Zudem lud ich so viele Menschen wie möglich, die ich aus den verschiedensten Netzwerken meiner Arbeit kenne, zur Vernissage ein. Ich erreichte ein paar der jungen Teilnehmenden – am besten über WhatsApp – und erinnerte sie an unser Vortreffen übermorgen. Dann erstellte ich am PC Plakate, die die Ausstellung erläutern. Das muss ich aber zum Glück nicht immer selbst machen. Für größere Veranstaltungen steht uns die Graphikerin der Evangelischen Jugend Nürnberg (ejn) zur Verfügung. Mit ihr treffe ich mich gleich.
Sie hat Flyer für die Jugend-Veranstaltung der interreligiösen Dialogwochen im Mai erstellt. In einem interreligiösen Netzwerk planen wir nämlich zwei Veranstaltungen: eine Abendveranstaltung, bei der junge Muslime und Christen in der Öffentlichkeit zu einem Schreibgespräch einladen und im Herbst eine interreligiöse Jugend-WG. Gemeinsam Wohnen auf Zeit. Den Alltag und das WG-Leben miteinander teilen und gestalten und gemeinsam Fragen nachgehen, wie etwa: was hält unsere Gesellschaft zusammen? Dafür gilt es in den nächsten Wochen das Netzwerk zu vergrößern, weitere religiöse Gruppen und Jugendliche einzubinden und gemeinsam die Woche des gemeinsamen Lebens vorzubereiten.

Wissen Sie was das Schönste an unserer Arbeit in der GPJ ist? Jeder Tag ist anders! Morgen stehen schon wieder ganz andere Termine und Begegnungen mit Menschen auf dem Plan. Und fragen Sie erst einmal meine Kolleg*innen Daniela Flachenecker in Nürnberg, Christian Schlademann in Hof und demnächst auch Johannes Scholz-Adam in München...

Dorothee Petersen
Referentin für Gesellschaftspolitische Jugendbildung der ejsa Bayern e.V. bei der evangelischen Jugend Nürnberg (ejn)

„BNE trifft JSA“- Gelingende Kooperation zwischen Jugendsozialarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung“ - 02.03.2018, München

Im Rahmen des Förderprogrammes „BNE trifft JSA“ der ejsa Bayern wird am 02.03.2018 die Fortbildung „BNE trifft JSA“- Gelingende Kooperation zwischen Bildung für nachhaltige Entwicklung und Jugendsozialarbeit“ stattfinden. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der Jugendsozialarbeit und der Bildung für nachhaltige Entwicklung/Umweltbildung, die sich wünschen eine bereichernde Kooperationsbeziehung zu möglichen Partnern aufzubauen. weiter lesen Durch Beispiele aus der Arbeitspraxis aber auch durch das Erarbeiten von sinnvollen Strategien und Handlungsweisen soll ein gewinnbringendes gemeinsames Gestalten gefördert werden.
Kooperationen und Absprachen mit neuen Partnern können oft herausfordernd sein und entstehen nicht immer freiwillig. Die Zusammenarbeit kann sehr zögerlich und fordernd sein, es können viele Bedenken bestehen oder Ziele, Zuständigkeiten und Erwartungen werden nicht ausreichend kommuniziert. Eine gelingende Kooperationsbeziehung lebt unter anderem von einer wertschätzenden Haltung dem Kooperationspartner gegenüber, der Einigung auf gemeinsame Ziele und Handlungsstrategien sowie einer transparenten und offenen Kommunikation. Dies gilt vor allem, wenn zwei Arbeitsfelder aufeinander treffen, die sich in ihrer jeweiligen Arbeitsweise und Zielsetzung noch nicht gut kennen.
Dieser Workshop soll Gelegenheit geben, Stolpersteine und Schwierigkeiten aufzulösen und an gelingenden Kooperationsbeziehungen zu arbeiten, sodass die teilnehmenden Fachkräfte mit neuen Ideen und Lösungsmöglichkeiten gestärkt werden und mit frischem Schwung und Motivation ihre Ideen umsetzen können. Im Austausch mit KollegInnen und durch Input aus der Praxis können neue Projektideen und Wege zu einem tragfähigen Netzwerk innerhalb der Arbeitsbezüge aber auch zu lokalen Akteuren entstehen.

FORTBILDUNGEN UND TERMINE

Fortbildungen für Mitarbeitende der Jugendsozialarbeit
Aktuelle Fortbildungen

Weitere Informationen unter www.ejsa-bayern.de/fortbildung
Ganz besonders möchten wir Sie auf „positive peer culture“ hinweisen als eine besonders wertvolle Arbeitsweise mit jungen Menschen zur Förderung von Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit und Gemeinschaftssinn im Sinne der SJS-Fachtagung s.o.

01.03. Nürnberg „Grenzen setzen“ im Alltag von OGS und SJS
02.03. München BNE trifft JSA - gelingende Kooperation zwischen Bildung für
nachhaltige Entwicklung und Jugendsozialarbeit
08. - 09.03. Pappenheim Positive Peer Culture
14.03. Nürnberg Haushalts- und Zuwendungsrecht
21.- 22.03. Pappenheim „Nein sagen“ und „Nein meinen“ in Zeiten fast grenzenloser
Ansprüche von außen
13.04. Nürnberg Junge Geflüchtete und Traumatisierung
(Wiederholung wegen großer Nachfrage)
17.04. Nürnberg Schuldnerberatung
08.05 Nürnberg ICF-Diagnostik für die Jugendsozialarbeit

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

„Innovation und Qualität in der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (AJS)“ am 25.10.2018 in Nürnberg LAG-Fachtag 2018: Save The Date

Die LAG JSA Bayern veranstaltet jährlich einen Fachtag, der sich mit einem aktuellen Thema an die Fachöffentlichkeit der Jugendsozialarbeit wendet. Die Veranstaltungen dienen der Wissensvermittlung, der Vernetzung und sollen zur Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit in Bayern beitragen. Für das Jahr 2018 ist ein Fachtag geplant, der sich speziell an Verbände, Träger, Einrichtungen und Kooperationspartner der AJS in Bayern richtet.
Die Vorbereitung der Veranstaltung am Donnerstag, den 25.10.2018 (ca. 9.30 bis 16 Uhr) läuft unter dem Arbeitstitel „Innovation und Qualität in der AJS“. Wir möchten Sie bereits heute auf den Termin aufmerksam machen und freuen uns auf Ihre Beteiligung. Die Einladung zum Fachtag (mit Programmablauf) erfolgt voraussichtlich nach Pfingsten.

Jugendberufsagenturen in Bayern
Empfehlungen zur qualitativen Ausgestaltung – Beiratsbeschluss der Regionaldirektion Bayern

Im Jahr 2014 hat der Landtag die Staatsregierung aufgefordert, ein Konzept für die im Koalitionsvertrag auf Bundesebene zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte flächendeckende Einrichtung von Jugendberufsagenturen vorzulegen. Bereits 2015 kündigte die Staatsministerin Emilia Müller an, die flächendeckende Einführung von „Arbeitsbündnissen Jugend und Beruf“ voranzutreiben und Elemente der Jugendberufsagenturen im Rahmen der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“ zu realisieren. Nun sind die vom Beirat der Regionaldirektion Bayern initiierten und von einem Lenkungskreis erarbeiteten Empfehlungen zur Etablierung und qualitativen Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen in Bayern beschlossen und veröffentlicht (24.11.2017). Bei der flächendeckenden Einführung von Jugendberufsagenturen in Bayern soll die qualitative Ausgestaltung der Kooperation vor Ort im Fokus stehen, um insbesondere benachteiligte junge Menschen mit den Ressourcen der unterschiedlichen Sozialleistungsträger bestmöglich zu unterstützen. Die Empfehlungen sind zur zum Download auf den Seiten der LAG JSA Bayern abrufbar: http://lagjsa-bayern.de/jugendberufsagenturen-in-bayern-empfehlungen-zur-qualitativen-ausgestaltung-von/