Wie können junge Menschen stärker beteiligt werden, gesellschaftliche Prozesse mitgestalten und Selbstwirksamkeit erfahren? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden des deutsch-türkischen Fachkräfteaustauschs Mitte September in Izmir. Innerhalb einer Woche lernten sie lokale Organisationen und Einrichtungen kennen, tauschten Erfahrungen aus und entwickelten neue Ideen für die internationale Jugendarbeit.
Praxisnahe Einblicke in die Suchtprävention
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Organisation „Grüner Halbmond“. Dort arbeiten Schüler*innen und Psychologiestudierende gemeinsam an innovativen Ansätzen zur Suchtprävention. Der Einblick in ihre Arbeit und der Austausch über unterschiedliche Erfahrungen und Methoden lieferten wertvolle Anregungen für die eigene Praxis.
Partizipation gemeinsam weiterdenken
Wie lässt sich die Beteiligung junger Menschen in Deutschland und der Türkei stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines gemeinsamen Workshops beider Delegationen. In gemischten Arbeitsgruppen verglichen die Teilnehmenden unterschiedliche Beteiligungsansätze und diskutierten Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Jugendzentrum als beeindruckender Abschluss
Den Abschluss bildete der Besuch eines großen Jugendzentrums des Ministeriums für Jugend und Sport. Die modernen Räumlichkeiten und das vielfältige Angebot zeigten eindrucksvoll, wie junge Menschen gefördert, miteinander vernetzt und zur aktiven Mitgestaltung ermutigt werden können.
Neue Perspektiven für die eigene Arbeit
Mit neuen Eindrücken, wertvollen Kontakten und frischen Ideen kehrten die Teilnehmenden nach Deutschland zurück. Der Fachkräfteaustausch eröffnete neue Perspektiven auf die Beteiligung junger Menschen und stärkte den internationalen fachlichen Dialog.
Ein herzliches Dankeschön an die türkischen Gastgeber*innen für die große Gastfreundschaft, die spannenden Begegnungen und den inspirierenden Austausch!
