Zu Besuch im Wirtschaftsministerium – Neue Perspektiven für die Zusammenarbeit

Im September traf sich die LAG Jugendsozialarbeit Bayern erstmals mit dem Staatssekretär des bayerischen Wirtschaftsministerium, Tobias Gotthardt. Anlass für unsere Anfrage war, dass Jugendsozialarbeit – insbesondere die Berufsbezogene Jugendhilfe (BBJH) – nicht nur Teil der Sozialwirtschaft ist, sondern auch eng mit der regionalen Wirtschaft und insbesondere dem Handwerk verbunden ist.

Die BBJH/AJS:

  • bietet handwerkliche Leistungen und Dienstleistungen in der Region an – im Maler-, Schreiner-, Schneiderhandwerk, im Gartenbau, Zweiradbereich, in Büro, Textil und Wäscherei und Hauswirtschaft.
  • bildet junge Menschen aus Mitteln des bayerischen Sozialhaushaltes aus, die nach Abschluss der Ausbildung dem regionalen Arbeitsmarkt regulär zur Verfügung stehen. Nicht wenige von ihnen schließen ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab.

Unser Wunsch ist, die Netzwerke der BBJH/AJS zu erweitern und die Leistungen auch im Wirtschaftsministerium bekannt zu machen. Neben der BBJH/AJS gibt es weitere Schnittstellen zur Wirtschaft wie Jugendwohnen, Berufsorientierung und Arbeitspaten, die zur Sprache kamen.

Das Gespräch hat bereits konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit eröffnet:

  1. Einladung zum Jugendwirtschaftsgipfel in Regensburg
  2. Vernetzung mit der Taskforce FKS+
  3. Vernetzung mit Schulewirtschaft

Wir freuen uns darauf, die Kontakte weiter auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen Jugendsozialarbeit und regionaler Wirtschaft zu stärken!

 

Kunstwerk am Wirtschaftsministerium