ejsa-Newsletter, Ausgabe Juli 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

mit diesem Newsletter erhalten Sie Informationen und Neuigkeiten der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern e.V.

Die ejsa Bayern tritt mit ihren Angeboten der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit, bei der Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf, den Übergängen zwischen Schule und Beruf, der gesellschaftspolitischen Jugendbildung und in der Integration für junge Migrantinnen und Migranten für mehr Chancengerechtigkeit, Integration und Partizipation dieser jungen Menschen in besonderen Lebenslagen ein.

Falls Sie die Zusendung des Newsletters der ejsa Bayern e.V. nicht mehr wünschen, teilen Sie uns dies bitte per mail an kontakt@ejsa-bayern.de mit.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Team der ejsa Bayern

EJSA BAYERN – ALLGEMEIN     

ejsa-Fachtag „Sozialraum – Perspektiven für evangelische Jugendsozialarbeit“
Die Power im Sozialraum für die eigene Arbeit sinnvoll nutzen

Das diesjährige Thema des Fachtags der ejsa Bayern e.V. lockte – trotz des auf den ersten Blick recht sperrigen Themas – am 14.05.2019 viele Einrichtungsleiter*innen und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit nach Nürnberg. Den Input machte der äußerst inspirierende Vortrag von Prof. Dr. Frank Früchtel, Dekan des Fachbereichs Sozial- und Bildungswissenschaften an der FH Potsdam. Er brachte den „Sozialraum als Spielraum“ näher. Ausgehend vom Ansatz der Fallarbeit der „Konzentration auf das Individuum durch die Arbeit mit seiner Umwelt“ (Mary Richmond, 1922) gehe es darum, neben dem Individuum vor allem die hilfreichen oder auch problematischen Einflüsse von Verwandtschaften, Nachbarschaften, Freundeskreisen, Stadtteilen, Interessengruppen und Milieus in die Fallarbeit miteinzubeziehen. Fallspezifische als auch fallunspezifische sozialraumorientierte Arbeit müsse also immer am Sozialraum ansetzen und die Wechselwirkungen und die Beziehungen zwischen den Menschen miteinbeziehen. [weiterlesen]

 

Verstärkung in der ejsa Geschäftsstelle
Sandra Koch - neue Landesreferentin für Schulbezogene Jugendsozialarbeit (SJS)

Die Stelle der Landesreferentin SJS wurde neu besetzt. Das Arbeitsfeld wurde in 2019 bisher kommissarisch von Klaus Umbach und Burkhardt Wagner betreut.

Mein Name ist Sandra Koch. Seit 01.07.2019 bin ich neue Landesreferentin SJS in der ejsa Bayern. In den letzten Jahren leitete ich - nach meiner Elternzeit - das Mehrgenerationenhaus Fürstenfeldbruck. Ich baute dort vielfältige Projekte im Bereich Gemeinwesenarbeit auf und konnte viel Erfahrung im Bereich Vernetzung gewinnen. [weiterlesen]

 

BERUFSBEZOGENE JUGENDHILFE

Benachteiligte junge Menschen profitieren von der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit – gute Effekte in der Evaluation!

Es gibt erfreuliche Ergebnisse für die BBJH: Sowohl die Effekteevaluation (IPE Nürnberg) als auch die ESF Evaluation der Förderaktion 2 (Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit Bayern 2014-2020) durch das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) zeigen gute Ergebnisse der Arbeit der BBJH in Bayern – trotz einer deutlichen Verschiebung der Zielgruppe aufgrund der extrem guten Arbeitmarktlage.
Die Zielwerte wurden bei Vorschaltmaßnahmen fast um 50%, für Ausbildung um über 50% übertroffen. Insgesamt konnten 2/3 der Jugendlichen in Ausbildung, Arbeit, Schule oder in eine anschließende Maßnahme vermittelt werden.

Originalzitat des Berichts des ISG: „Die erzielten Resultate können – insbesondere unter Berücksichtigung der Verschiebung der Zielgruppe – damit insgesamt als zufriedenstellend gewertet werden.“ [weiterlesen]

 

MIGRATIONSBEZOGENE JUGENDSOZIALARBEIT/JMD

Tools und Handwerkszeug für gesellschaftspolitische Jugendbildung an Schulen
Respekt Coaches aus Bayern und Baden-Württemberg tauschen Erfahrungen aus und testen neue Methoden

Das Thema des mittlerweile dritten Fachtags der ejsa Bayern e.V., der zusammen mit dem Arbeitstreffen JMD in Bayern organisiert wurde, lockte am 28.05.2019 viele Respekt Coaches, Jugendmigrationsdienste und deren Kooperationspartner der gesellschaftspolitischen Jugendbildung aus den zwei südlichen Bundesländern und sogar einige Verantwortliche aus den Bundesstrukturen nach Nürnberg. Viele kreative und zeitgemäße Methoden, die in vier Workshops vorgestellt wurden, konnten am eigenen Leib erprobt und auf ihre Anwendbarkeit im schulischen Kontext getestet werden. Dabei waren zwei Schauspieler von „Impro al la Turka“, Trainer*innen des Affektkontrolltraining-Konzeptes (A.K.T ©) vom JMD Neumarkt/Roth und Eichstätt, ein Action-Bound-Workshop vom Landesreferat GPJ der ejsa Bayern sowie ein Workshop zur Beteiligung im virtuellen Raum von „Studio im Netz e.V.“. [weiterlesen]

 

Zuzugszahlen und Ausländerbestandszahlen für Bayern veröffentlicht
Was heißt das für die Jugendmigrationsdienste in Bayern?

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht jedes Jahr um die gleiche Zeit auf seiner Website – basierend auf dem Ausländerzentralregister - die Zahl der nach Deutschland zugezogen und fortgezogenen Ausländerinnen und Ausländern sowie die Ausländerbestandszahlen für die gesamt Bundesrepublik.
Zur besseren Lesbarkeit und als Informationsservice für die Jugendmigrationsdienste vor Ort stellt die ejsa Bayern diese Zahlen dann – jeweils für die 96 Gebietskörperschaften in Bayern - übersichtlich zusammen. Diese finden Sie hier zum Download.

Fazit: Die Ausländerbestandszahlen steigen hier seit vielen Jahren stetig. [weiterlesen]

 

GESELLSCHAFTSPOLITISCHE JUGENDBILDUNG

Gedenkstättenfahrt nach München - Erinnerungsorte damals und heute

Wie München mit dem Erbe seiner nationalsozialistischen Vergangenheit umgeht und wie der Beiname  „Hauptstadt der Bewegung“ zum Teil heute noch das Stadtbild Münchens prägt, waren Fragen, mit denen Jugendliche aus Nürnberg und Hof Ende Mai zu einer Stadtfahrt nach München aufbrachen. Drei  Tage waren eingeplant, um die bayerische Landeshauptstadt zu erkunden, im Fokus dabei immer die Frage nach der Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart.
Um sich einen ersten Einblick zu verschaffen, wieso ausgerechnet München immer im gleichen Atemzug mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus erwähnt wird, besuchte die fast 20köpfige Gruppe am Samstagvormittag das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz. [weiterlesen]

 

 

Förderprogramm „BNE trifft JSA“

Begleitbroschüre zum Förderprogramm „BNE trifft JSA“

Jugendsozialarbeit  und Bildung für nachhaltige Entwicklung sind zwei Bildungskonzepte, die sich gut ergänzen. Praxisorientierte und aktivierende Methoden, eine partizipative und handlungsorientierte Arbeitsweise sowie Themen und Fragestellungen aus der Alltagswelt der Teilnehmenden sind das Erfolgsrezept. In der neu erschienen Broschüre zum Förderprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung trifft Jugendsozialarbeit“ sind die Erfahrungen der vergangenen Förderperioden und der bislang rund 80 erfolgreich abgeschlossener Projekte zu Inhalten einer BNE zusammen getragen und dargestellt. [weiterlesen]

 

Fortbildungen

Im Herbst erwarten Sie folgende Veranstaltungen:

Aktuelle Termine  
25.-27.09.2019
Pappenheim
BBJH-Basics
zur Anmeldung
01.10.2019
Nürnberg
Junge Geflüchtete: Rechtliche Fragen zur Aufenthaltssicherung für vollziehbar Ausreisepflichtige
zur Anmeldung
08.10.2019
Nürnberg
Erfolgreiche Projekte in der Jugendsozialarbeit. Planen, umsetzen, weiterentwickeln
zur Anmeldung
25.10.2019
Nürnberg
Aggression und Deeskalation im interkulturellen Kontext
zur Anmeldung
Oktober und 06.11.2019
Nürnberg
Bescheid, Widerspruch, Klage. Verwaltungsrecht für die Praxis der Jugendsozialarbeit – Diese Veranstaltung besteht aus einem ONLINEMODUL und einer PRÄSENZVERANSTALTUNG
zur Anmeldung
8. und 15.11.2019
Nürnberg
Offene Ganztagsschule. Starter Kit für neue Mitarbeiter*innen
zur Anmeldung
18.11.2019
Nürnberg
Mit Gruppen arbeiten. Moderieren, präsentieren, aktivieren in Angeboten der Jugendsozialarbeit und GPJ
zur Anmeldung
27.11.2019
Nürnberg
Junge Geflüchtete. Rechtliche Fragen zur langfristigen Sicherung des Aufenthaltes
zur Anmeldung
05.-08.12.2019
Schwanberg
Spurensuche. Tage für mich auf dem Schwanberg
zur Anmeldung

Das Fortbildungsprogramm 2019/20 ist gerade in Druck und wird bis Anfang August versendet.
Wollen Sie schon jetzt einen Blick darauf werfen? Hier finden Sie das Gesamtprogramm.

 

 

 

AUS DER GESCHÄFTSSTELLE der LAG Jugendsozialarbeit Bayern

Gespräch mit Staatsministerin Kerstin Schreyer über die neuen Förderhinweise zu Ausbildungsprojekten in der AJS

Am 12. Juli fand ein Gespräch zwischen LAG JSA Bayern und Staatsministerin Schreyer statt.
An dem Gespräch nahmen von Seiten der LAG JSA der Vorsitzende Klaus Umbach, der stv. Vorsitzende Michael Kroll und die Geschäftsführerin Barbara Klamt teil. Die Fachabteilung war vertreten durch den Abteilungsleiter IV Herrn John und den Referatsleiter IV,4 Dr. Reipen. [weiterlesen]